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Vergangenheit durch Ausbildung gefallen, zugeben?

Dieses Thema im Forum "Beruf, Ausbildung und Co." wurde erstellt von betriebswirt5769, 2 August 2019.

  1. betriebswirt5769

    betriebswirt5769 New Member

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    Ich bin in meiner Vergangenheit 2 mal durch eine sehr triviale Ausbildung Kaufmann im Einzelhandel gefallen, weil ich nicht auf mich sondern auf meinen Vater gehört habe. Eine Ausbildung abzuschließen die ich absolut nicht mehr wollte, heute bin ich Betriebswirt und relativ erfolgreich Selbstständig.

    Hört sich das in nach hinein nicht noch immer voll Dumm an, oder soll ich lieber sagen wenn das Thema Ausbildung aufkommt ich habe damals abgebrochen?


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  2. Lebensfreude

    Lebensfreude Member

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    Verstehe ich nicht - hast du nach den beiden "Durchfallern" dann das dritte Mal den Abschluss geschafft, wenn du jetzt Betriebswirt bist oder wie bist du sonst soweit gekommen?

    Wenn du von der Selbstständigkeit weg wohin als Arbeitnehmer gehen willst, wirst du ohnehin deine Abschlusszeugnisse vorlegen - und ob da inzwischen wo Nicht-Genügend drinnen gewesen sind, wird wohl keinen Interessieren ;-). Wichtig ist das abschließende Zeugnis, denn das ist der Abschluss der Ausbildung.

    Außer es will eine Firma genaueres wissen - dann kommt es ohnehin auf, egal wie man es nennt.
    Aber am allerwichtisgten ist wohl die Fachkenntnis. Ob man jetzt Abschluss hat oder nicht, wird sich im Laufe der Berufsjahre wohl etwas erübrigen.
    Im Lebenslauf sieht man natürlich die Zeiten der Ausbildung - aber das lässt sich im Nachhinein ohnehin nicht ändern.
    Persönlich halte ich am meisten von Ehrlichkeit!
    Denn da braucht man sich nichts überlegen, wie man sich rausredet. Und es kann nicht jeder überall gleich gut sein.

    Wenn du trotz nicht bestandener Prüfungen ein guter Betriebswirt bist, wirst du im Berufsleben wohl keine Nachteile gegenüber Leuten mit gutem Abschluss haben, wenn die Arbeit mindestens gleich gut ist.

    Durchhaltekraft ist auch in der Arbeit wichtig, selbst wenn der Erfolg für ein Projekt mal nicht gut aussieht.
    Ohne durchzuhalten würde man in der Krise enden, zieht man durch, kann man wieder einen Höhepunkt erleben.
    Aber das wirst du als Selbstständiger sicher sehr gut wissen, denke ich :) - daher verwundert mich deine Frage etwas.

    Wenn es nur um generelle Gespräche zwischen Bekannten geht, würde ich einfach sagen, wie es ist- dass man mal wo durchfallen kann, wird wohl jeder verstehen. Besser mal gibt was zu, als es wird später von jemand anderen erwähnt, denn dann wird's peinlich :) .


    Beste Grüße & alles Gute,
    Lebensfreude
  3. betriebswirt5769

    betriebswirt5769 New Member

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    Danke für Deine Antwort,
    du hast sicherlich Recht. Ich hatte damals in meiner Ausbildung viele Probleme mit meinem Chef und mit zwei Arbeitskollegen der Umgangston war Katastrophal. Man kann definitiv von Mobbing sprechen, ich wurde vor gesammelter Mannschaft lächerlich gemacht, vor Kunden kritisiert ! Als ein andere Kollege mich um Hilfe bat, schrie ein anderer Kollegen den brauchst du nicht zu fragen der ist eh zu blöd dazu. Ich hatte zum Schluss einfach keine Lust mehr, und habe nur meinen strengen Vater zu liebe durchgezogen. Auch meine Arbeitszeiten waren eine Katastrophe jeden Tag von 8 bis 18 Uhr und jeden 2 Samstag von 8 bis 13 Uhr Plus die Anfahrtswege mit Bus und Bahn. Ich war eigentlich immer ein guter Schüler habe damals den Verkäufer mit 1 abgeschlossen, darauf hin wurde mir wieder von den besagten Kollegen der mich als zu blöd beleidigte gesagt heute schaffen auch die blöden gute Noten. Ich war damals jung und dumm und habe mich nach 3 Jahren von den permanenten Sprüchen runterziehen lassen. Als die Prüfung zum Kaufmann im Einzelhandel statt fand hatte ich einfach keine Lust, Nerven und keine Konzentration mehr und bin nur aufgrund des permanenten Einreden durch mein Umfeld zur Prüfung gegangen, und bin durchgefallen. Danach habe ich meine Ausbildung abgebrochen jobbte als Fabrikarbeiter und kam gerade so über die Runden. Ich wollte Studieren aber es war sehr schwierig aufgrund meiner Finanziellen Situation, auch waren meine Eltern geschieden und meine Mutter hatte mich rausgeschmissen. Als ich meinen Vater am Wochenende besuchte redete dieser am Sonntag auf mich ein die Externen Prüfung zu besuchen die morgen statt fand, ich sollte es wenigstens versuchen. Er meinte wenn es nicht klappt würde es keiner mitbekommen und wenn dann wäre es vielleicht doch nicht schlecht. Ich habe mich überreden lassen wir lernten am Sonntag 3 Stunden! Die Vorbereitungszeit war natürlich viel zu kurz. Ich ging trotzdem an Montag zur Prüfung das Ergebnis war, ich bin wegen 1 Punkt durchgefallen . Danach hatte ich endgültig die Nase voll und gab auf. 4 Jahre Später hatte ich eine Geschäftsidee die funktionierte, 6 Jahre später machte ich aufgrund meines Berufsabschlusses als Verkäufer die Abschlussprüfung zum Betriebswirt. Wenn ich heute darüber nachdenke und andere meine Geschichte nicht kennen, habe ich Angst das zu erwähnen 2 mal durch eine triviale Ausbildung gefallen zu sein, weil die Menschen einen dann leicht als dumm einschätzen könnten, trotz meines heutigen Erfolges als Unternehmer und Betriebswirt.

    Viele würden auch meine Geschichte als Ausrede interpretieren. Auch würde es als Schwäche angesehen werden mich damals so zum Opfer gemacht lassen zu haben, und das man doch nicht so stark ist wie es scheint, dass man ein schwacher Mensch ist usw.

    Ich war schon einmal am Überlegen dieses meiner Belegschaft bei unserer nächsten Firmen Meeting zu beichten, habe aber das Gefühl damit mache ich mich ewig angreifbar. Es ist ein ewiges Stigma was man als Geheimnis mit sich rum tragen muss.

    Gerade als Selbstbewusster und erfolgreiche Mensch, könnte meine Geschichte von Neidern als perfekte Grundlage dienen mich doch noch als dumm abzustempeln.


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  4. Lebensfreude

    Lebensfreude Member

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    Das klingt ja toll - also ich habe es immer gemocht, wenn auch "gute" Leute über deren "Pannen" und schwierigen Zeiten berichtet haben, z.B. machen das Lehrer öfter.
    Ich glaube, wenn du es im passenden Moment der Belegschaft genauso weitergibst, wie du es hier geschrieben hast, wird es jeder verstehen und jeder kann den Hut vor dir ziehen, dass du das so durchgezogen hast trotz schwieriger Rahmenbedingungen!!

    Ich glaube es dir zwar, dass das schwer fällt und ich würde es auch nicht einfach so der Belegschaft erzhählen. Aber wenn es mal passt, z.B. wenn du einen Arbeiter hast, den es selbst nicht besser geht, dann würde ich es ihm genauso erzählen - das macht ihm sicherlich Mut!!

    Beste Grüße
    Lebensfreude
  5. betriebswirt5769

    betriebswirt5769 New Member

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    Danke, es stört mich eigentlich selber das es mir schwer fällt zu meiner Vergangenheit zu stehen, es sei den andere hätten ähnliche Probleme. Da würde es mir auch wesentlich leichter fallen . Aber eigentlich Schade das man in Großen und Ganzen nicht dazu stehen kann selbst wenn man heute erfolgreich ist!


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  6. betriebswirt5769

    betriebswirt5769 New Member

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  7. Kinimod

    Kinimod KSF-Team Mitarbeiter

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    Wenn man eine schwierige Vergangenheit hat ist es schwer dazu zustehen.
    Das kenne ich aus eigener Erfahrung.

    Aber wenn Du das schwere an Deiner Vergangeheit, das was Dich belastet, hinter Dir lassen kannst, dann geht es Dir damit viel besser.
    Ich saeg mir immer Du kannst die Vergangeheit nicht ändern.

    Gruß

    Kinimod
  8. betriebswirt5769

    betriebswirt5769 New Member

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    Ja, da hast du Recht. Aber wie kann man Von anderen Respekt erwarten wenn man theoretische Vorträge hält, wo es um Intelligenz und Bildung geht. Wenn man weiß oder andere erfahren man ist 2 mal durch die Ausbildung gefallen? Sage ich die bittere Wahrheit das ich mit den damaligen Mobbing damals noch nicht umgehen konnte und ich deshalb durchgefallen bin, sehen es Dich viele als Ausrede.


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  9. Shadowangel

    Shadowangel Active Member

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    Wieso musst du die Ausbildung denn überhaupt erwähnen? Du bist Betriebswirt, aufbauend auf deiner Ausbildung zum Verkäufer. Man trifft im Leben auch mal falsche Entscheidungen, schlau ist, wer daraus lernt und es hinterher besser macht. Das zeugt von Intelligenz und Bildung, nicht irgendein Abschluss (oder eben ein nicht geschaffter Abschluss). Das sind immer nur Momentaufnahmen. Du sagst du bist selbstständig und hast sogar Angestellte, heißt deinem Unternehmen geht es gut. Dann hast du doch alles richtig gemacht. Man ist nicht dumm, nur weil man zwei Mal durch eine Prüfung fällt. Ich finde, du schenkst diesem Umstand zuviel an Aufmerksamkeit bzw. Bedeutung.
  10. betriebswirt5769

    betriebswirt5769 New Member

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    Vielen Dank, aber könnte man einen Unternehmer und Betriebswirt nicht unterstellen das er von den Kaufmännischen Anforderungen nicht so viel versteht, wenn man erfährt das dieser 2 mal durch eine triviale Kaufmännische Ausbildung gefallen ist?


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  11. Shadowangel

    Shadowangel Active Member

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    Könnte man unterstellen, ja, ABER...wie sieht denn die Realität aus? Verstehst du von den kaufmännischen Anforderungen genug, um mit einem gelernten Kaufmann mitzuhalten? Dann ist deine Frage hinfällig, denn spätestens im Fachgespräch muss der geprüfte Kaufmann dann einsehen, dass diese vermasselten Prüfungen zwar sicher unschön sind, aber an deinem Können und Wissen nichts ändern. Stellst du dich aber hin und behauptest du wüsstest das alles und könntest das alles viel besser und die Realität sieht aber ganz anders aus, dann könnte ein gelernter Kaufmann hingehen und sich lächerlich über dich machen.

    Und außerdem, eine Frage die mir noch so in den Sinn kam: Muss der Unternehmer das denn im Detail verstehen oder kann er es sich leisten dafür Leute einzustellen, die das für ihn übernehmen?
  12. betriebswirt5769

    betriebswirt5769 New Member

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    Ja, da hast du sicherlich Recht, ich verstehe schon allein deshalb viel davon weil ich ja ein Geschäft zu leiten habe , und allein deshalb viel gelernt habe. Zusätzlich bin ich ja auch noch gelernter Betriebswirt was ja die höhere Kaufmännische Ausbildung ist und hätte auch nicht die Prüfung bestanden wenn ich mittlerweile keine Ahnung davon hätte. Was ich meinte das die versemmelte Ausbildung zum Kaufmann aber trotzdem so ausgelegt werden könnte als wenn ich keine Ahnung hätte, weil es ja vielleicht komisch rüber kommt warum ich damals kein Interesse am Kaufmann hatte wenn ich doch später den Betriebswirt gemacht habe? Und ich mach mir Gedanken das vielleicht viele denken könnten die vom Schwierigkeitsgrad des Betriebswirt keine Ahnung haben ,dass dieser eine Weiterbildung vom Kaufmann ist, denken könnten das dieser dann einfacher ist weil ich ja diesen bestanden habe . Aber den Kaufmann im Einzelhandel nicht.

    Vielen Dank noch mal für Deine Antwort.


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  13. betriebswirt5769

    betriebswirt5769 New Member

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    Und es reicht vielleicht für viele schon aus wenn Sie wissen das ich den Kaufmann nicht bestanden habe zu unterstellen ich hätte keine Ahnung. Und ich es als durchgefallener Kaufmann ja immer in ein Fachgespräch beweisen müsste das ich Ahnung habe. Was einer mit einer bestandenen Ausbildung sicherlich nicht muss, weil man ihn schlichtweg unterstellt das dieser Ahnung hat, weil dieser ja die Ausbildung bestanden hat.


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