1. Diese Seite verwendet Cookies. Wenn du dich weiterhin auf dieser Seite aufhältst, akzeptierst du unseren Einsatz von Cookies. Weitere Informationen



  2. Herzlich Willkommen im Kummer- und Sorgenforum.


    Diese Information und die großflächige Werbung, sehen nur Gäste dieses Forums.


    Dieses Forum soll dir eine Anlaufstelle in schweren Zeiten sein. Ob Liebeskummer, Herzschmerz, Trennung oder Ehe, Beziehungs- oder Partnerschaftsprobleme. Außerdem bieten wir angemeldeten Usern, sowie Gästen ein Anonymes Forum wo über unangenehmes oder peinliches diskutiert werden kann. Natürlich könnt ihr euch auch in unserem Boardcafe über allgemeine Themen unterhalten.

    Falls du nicht weißt wie du einen Beitrag verfasst oder du allgemeine Hilfe zum Forum benötigst, schau doch bitte in unsere Hilfe.

    Wir sind keine Ärzte oder Fachleute, sondern Menschen die versuchen anderen Menschen zu helfen. Das heißt wir geben Tipps aus Erfahrungen heraus.

    Klick hier um mehr zu erfahren! Wichtig!

    Klick auf den folgenden Link um dich zu registrieren --> Registrierung im KSF

    Nun wünscht das Team vom KSF dir einen angenehmen Aufenthalt.

    Besuch auch unser Partnerportal zum Thema 'Schulden & Insolvenz'!

    BITTE BEACHTE UNSERE REGELN: KLICK MICH



Streik-Wo beginnt´s und wo hört´s auf?

Dieses Thema im Forum "Aktuelles" wurde erstellt von Summerbird, 9 Juni 2015.

  1. Summerbird

    Summerbird KSF-Team Mitarbeiter

    Registriert seit:
    24 Dezember 2009
    Beiträge:
    3.458
    Zustimmungen:
    176
    Geschlecht:
    weiblich
    Ort:
    sehr dorfig
    Hallo ihr Lieben!

    Bis vor 2-3 oder vielleicht 4 Wochen streikte die deutsche Bahn, danach die Kitas, jetzt die Post.
    Habe das Gefühl, dass jedes Jahr um die gleiche Zeit jemand anfängt zu streiken, und die anderen Betriebe ziehen dann nach. Vor 2-3 Jahren waren es die Krankenhäuser, dann die Bahn, wieder die Krankenhäuser, wieder die Bahn und nun weitet es sich aus.

    Wenn man davon wenig betroffen ist wie meine Wenigkeit, weil Auto, keine Kinder, kriegt man davon wenig mit, außer dass vielleicht die Autobahn voll ist , oder man kein Kinderlärm vom Kindergarten um die Ecke hört.
    Naja, die Post. Blöd, wenn man auf ein Paket wartet, aber man kommt nicht zu spät zur Arbeit und muss auch nicht überlegen, wo man sein Kind unterbringt.

    Seitdem ich gestern morgen im Radio gehört habe, dass die Post streikt, zum 2. Mal kurz hintereinander, beschäftigt mich das Thema sehr.

    Mich würde eure Meinung interessieren,
    bezüglich: Findet ihr es berechtigt oder regt es euch langsam auf?
    Oder glaubt ihr, dass die Zukunft so aussehen wird, dass die Arbeitszeiten zu lang sind und das Gehalt teilweise so gering bleibt?
    Einigen sich die Betriebe und Verdi und co. irgendwann mal kommen zum Abschluss, oder wird alles im nächsten Jahr wiederholt?
    Gibt es eine Lösung, mit denen allen gedient ist?

    Lg, Summerbird
  2. Arrian

    Arrian Active Member

    Registriert seit:
    24 August 2014
    Beiträge:
    907
    Zustimmungen:
    133
    Geschlecht:
    männlich
    Um ehrlich zu sein ist es mir total egal.

    Die Bahn hat eh IMMER Verspätung. Zudem bin ich keiner dieser hektischen Menschen, die keine 5 Minuten Zeit haben (symbolisch gesprochen, ich habe auch weit mehr als 5 Minuten Zeit)
    Wenn ich irgendwo hin muss und pünktlich sein MUSS dann gehe ich eben entsprechend früh los. Wenn die Verbindung dort hin warum auch immer zu unzuverlässig ist, dann wähle ich halt eine andere Methode.
    Nicht immer nur hinstellen heulen und jammern wie scheiße alles ist, sondern sich dementsprechend verhalten. Ist ja nichts neues, dass es in Deutschland Tarifverhandlungen gibt und dass dann gestreikt wird. Kann man sich informieren, wenn es einen schert, und sich dann angemessen verhalten, anstatt sich zu ärgern.

    - Dumm ist, wer sich über Ebbe und Flut ärgert, klever, wer sie sich zu Nutze macht -

    MfG
    Arr
  3. Wallis

    Wallis KSF-Team/Mod Mitarbeiter

    Registriert seit:
    22 Mai 2010
    Beiträge:
    5.718
    Zustimmungen:
    728
    Geschlecht:
    männlich
    Ort:
    Nordrhein-Westfalen
    Hallo.

    Ein sehr zeitaktuelles Thema, liebe Summerbird, danke!

    Da ich seit ca. 3 Monaten Berufspendler per Bahn bin, war ich vom Bahnstreik echt betroffen.

    An einem Tag regte es mich so sehr auf, dass ich drei Bahnleute in Uniform ansprach und sie gleich anmeckerte. Sie reagierten hervorragend, und wir kamen ins Gespräch. Das Problem sind die unterschiedlichen Tarifgruppen innerhalb der Bahn. Ein Teil der Belegschaft gehört der GDL an und andere Bereiche haben andere Tarife/Gewerkschaften.

    Ich habe dafür aber kein Verständnis mehr, denn die Bahn ist weiterhin ein Staatsunternehmen, da der einzige Aktionär der BAHN AG der Staat ist.
    Meiner Meinung nach sind Bahnangestellte allesamt als "beamtenähnlich" einzustufen, und Beamte dürfen nicht streiken, denn die werden gehaltsmäßig sehr wohl besser gestellt als andere Angestellte.

    Und überhaupt, liebe Bahnleute, seid doch überhaupt froh, einen Job zu haben, und dann auch noch einen Fulltime-Time und möglicherweise wohl auch noch auf unbefristete Dauer.

    Was meint ihr, wieviele junge Menschen von heute solche Arbeitsanstellungen gar nicht kennen und erfahren, sie tummeln sich in Teilzeitjob, Minijobs, befristete Arbeitsverträge, und überwiegend im Niedriglohnbereich.
    Ich finde daher das alljährliche Tarif-Gejammere größtenteils als "Meckern auf sehr hohem Niveau", zumal es auch Hartz4-Empfänger betroffen macht, dass solche Jobinhaber überhaupt rummeckern, wenn sie nicht mal wissen, wie hart es ist, arbeitslos zu sein.

    Nach allem Streikgeschehen kommt dann der Dank an die Kunden (ganz gleich, ob es die Bahn, die Post oder sonst ein öffentlichrechtlicher Dienstleister ist), der Kunde soll mehr Geld leisten, d.h. die Fahrkarten werden teuerer, aber die Dienstleistungen bleiben gleich oder verschlechtern sich sogar.

    Ehrlich gesagt, mir stinkt es mit diesen alljährlichen Streik-Leuten! (meine Meinung)

    Grüsse, Wallis
  4. Arrian

    Arrian Active Member

    Registriert seit:
    24 August 2014
    Beiträge:
    907
    Zustimmungen:
    133
    Geschlecht:
    männlich
    Wallis du vergleichst Äpfeln mit Birnen.

    Du kannst nicht den Bahnangestellten (sie haben keine Steuervorteile, wie Beamte) das Streiken "verbieten", weil es ihnen nicht so schlecht ginge wie Hartz4lern... das ist schlichtweg ein schlechtes Totschlagargument.

    Hartz4ler dürfen sich auch nicht beschwehren. Es gibt Menschen, die sind illegal hier und bekommen garnichts. Die dürfen aber auch nicht meckern, denn die sind hier und wenn sie einen Unfall hatten, dann wird ihnen ersteinmal geholfen. Es gibt Menschen, die Verhungern (3. Welt zum Beispiel) Aber DIE dürfen sich auch nicht beschweren, weil es Menschen gibt, die Verkrüppelt sind, von Geburt oder durch Minen/Krige, die dürfen aber auch nicht meckern, weil es ja noch Leute gibt, die Angehörige in diesen Kriegen und so weiter verloren haben und selber verletzt sind, die dürfen aber auch nicht meckern, weil es Leute gibt, die Aids haben und angehörige verloren haben und selber verkrüppelt sind, die dürfen aber auch nicht meckern, weil es leute gibt, die Aids und Krebs haben und.... du merkst, wohin das führt? Das führt dazu, dass sich niemand beschweren darf, außer demjenigen auf der gesamten Welt, dem es gerade am aller schlechtesten geht.

    Die Bahn ist, finde ich, ein eigener Fall, da es eine Frechheit ist, dass die ein Monopol halten dürfen (niemand kann sich eine Taxifahrt auf 50km leisten... nicht regelmäßig).
    Aber prinzipiell muss jeder das Recht haben, Tarife aus zu handeln.

    Natürlich wird immer alles teurer.... 1. wollen alle Wirtschaftswachstum und 2. gibt es ja die Inflation.

    MfG
    Arr
  5. Wallis

    Wallis KSF-Team/Mod Mitarbeiter

    Registriert seit:
    22 Mai 2010
    Beiträge:
    5.718
    Zustimmungen:
    728
    Geschlecht:
    männlich
    Ort:
    Nordrhein-Westfalen
    Lieber Arrian, dass du meine Ansichten gerne torpedierst, ändert nichts an meine Sichtweise, und auch nicht zu diesem Thema.


    Zurück zum Thema:

    ... und 3. haben die Kunden bei allem das Nachsehen ... vor allem, wenn die Bahn mal wieder verspätet ist oder gar nicht kommt ... die Waggons immer dreckiger und muffiger sind ... im Sommer zu heiß, im Winter zu kalt ...

    Tarife auszuhandeln ist das eine, aber dafür Kunden zum Opfergang zu zwingen, finde ich ungehörig.
    Wer ein solches Machtmonopol besitzt wie die Bahn, darf meiner Meinung nicht streiken, weil es den gesamten öffentlichen Verkehr stört und lahmlegt.

    Ein Mißbrauch solcher Monopolstellung sollte vom Gesetzgeber bei Streikenden besonders begutachtet werden, das selbige gilt für die Post, wenn die den gesamten Briefverkehr öffentlich lahmlegt.

    Übrigens hatten heute/gestern die Siemens-Mitarbeiter gestreikt, aber deshalb waren die Autobahnen nicht überfüllt, die Kinder nicht ohne Kindergartenaufsicht, Flugpassagiere mußten nicht in Wartehallen übernachten und die Post blieb auch nicht liegen.

    Mich wundert es, dass der Gesetzgeber diese Monopolstellung solcher Tarifgruppen nicht aussondert aus dem normalen Streikrecht, denn diese Streikgruppen in Monopolstellungen verursachen größere infrastrukturelle Störungen in der Öffentlichkeit. Und das ist eigentlich sehr wohl "verboten". Betriebe als "Massenbetriebe" (wie Post, Bahn, Schule, öffentliche Versorgung) sollten nicht streiken dürfen, ansonsten nur so, dass der Massenbetrieb störungsfrei für Kunden etc. fortläuft.
    Zuletzt bearbeitet: 10 Juni 2015
  6. Summerbird

    Summerbird KSF-Team Mitarbeiter

    Registriert seit:
    24 Dezember 2009
    Beiträge:
    3.458
    Zustimmungen:
    176
    Geschlecht:
    weiblich
    Ort:
    sehr dorfig
    Wenn ich mal so zurückdenke, als gerade die Krankenhäuser gestreikt haben, sind die Leute von Verdi zu uns auf Station gekommen, haben jeden einzelnen Mitarbeiter angesprochen, wir sollten unbedingt zu den besagtem Treffen kommen, welches ich meinerseits verneinte. Die erste Reaktion war Empörung, wie ich denn sowas nicht tun könne, ich würde meine Kollegen im Stich lassen.

    Daraufhin fragte ich die Person, wenn alle nun die Station verlassen, um dorthin zu gehen, was passiert dann bei einem Notfall? Z.B. Eine Reamination? Jemand stirbt, weil alle streiken gehen.
    Klar eine Notversorgung gibt es ja doch immer, aber irgendwer muss auch dort bleiben.

    Ich kann es verstehen, dass viele Menschen unzufrieden sind. Aber man hat sich selbst seinen Beruf ausgesucht. Was hat man von mehr Lohn, wenn eh nur am Arbeiten ist und das Geld nicht ausgeben kann?

    Was hat man von mehr Lohn, wenn es überall an Arbeitskräftemangel fehlt?

    Viele meckern, wenn Leute aus anderen Ländern nach Deutschland kommen, sie würden uns die Arbeitsplätze wegnehmen.
    Sie sind sich nicht zu schade, Arbeiten zu machen, wo manch einer darüber die Nase rümpft und sich schlecht bezahlt fühlt.

    Mir stinkt es aktuell mit der Post, die interessiert es nicht, ob man was Wichtiges erwartet, wenn ich jetzt Post erhalte, zB. eine Rechnung und die erst nach Ablauf der Frist zum zahlen ankommt, muss ich dann die Konsequenzen dafür tragen, so wie die Bahnkunden, wenn sie zu spät zur Arbeit kommen?
    Zuletzt bearbeitet: 10 Juni 2015
    Wallis gefällt dies.
  7. Arrian

    Arrian Active Member

    Registriert seit:
    24 August 2014
    Beiträge:
    907
    Zustimmungen:
    133
    Geschlecht:
    männlich

    Nein. Eine Rechnung tritt erst in Kraft, wenn sie überstellt wurde. Zumindest meines Wissens nach (so ist es mit Verträgen und Rechnungen sind ja auch nur Kaufverträge. Kommt natürlich darauf an, ob in deinem Vertrag geregelt ist, dass du einen bestimmten Betrag bis zum Datum X überwiesen haben musst, zur Not: Kontaktiere deine Vertragspartner und regel das mit denen. Da sehe ich jetzt persönlich nicht so das Problem.

    MfG
    Arr
  8. Wallis

    Wallis KSF-Team/Mod Mitarbeiter

    Registriert seit:
    22 Mai 2010
    Beiträge:
    5.718
    Zustimmungen:
    728
    Geschlecht:
    männlich
    Ort:
    Nordrhein-Westfalen
    Summerbird, danke, für den Einblick "von der anderen Seite aus" (also von den Streikenden).

    Ich meine, was nützt eine Notversorgung, wenn alle gerade streiken?

    Genau da hört die Toleranz und alles Verständnis für Streikenden auf, die in Berufen stecken, die wichtig sind für die Menschenversorgung und für die Infrastruktur. Solche Berufler nutzen ihr Machtmonopol, weil die Massen auf sie angewiesen seien.
    Damit treffen sie eher die Massen anstatt ihre eigene Arbeitgeber, denn die Arbeitgeber können die angefallenen Streikkosten später durch Preiserhöhungen wieder reinholen. Aber was ist mit den Menschen, die durch solche öffentlich streikende in Not gebracht werden?
    Eigentlich ist dieses Streikgebaren aus solchen Machtpositionen heraus nichts anderes als reine Erpressung und Geiselnahme, wofür man sich der Kunden und Bedürftigen schamlos bedient.

    Liebe Streikende, irgendwann muss auch mal schluß sein, denn wer von euch denkt an die Kunden, für die ihr da sein sollt? Nehmt nicht mehr eure Kunden in erpresserischer Geiselhaft, denn damit gewinnt ihr keinen Blumentopf aus der Bevölkerung, allenfalls nur geharnischte Kritik, weil man auf euch angewiesen ist, und ihr eure Verantwortung gegenüber der Bevölkerung unbillig für Eigeninteresse verschluddert.

    Sorry, für die offene Worte, aber das Streiken auf diese Art muss endlich ein Ende haben, und zwar möglichst per Gesetz!!!!

    (meine Meinung)
  9. Summerbird

    Summerbird KSF-Team Mitarbeiter

    Registriert seit:
    24 Dezember 2009
    Beiträge:
    3.458
    Zustimmungen:
    176
    Geschlecht:
    weiblich
    Ort:
    sehr dorfig
    Gerngeschehen Wallis.

    Nun die Notversorgung sah bei uns wie eine typische Besetzung am Wochenende. Entweder hast du bei sowas Glück und es ist ruhig, oder halt nicht. Die Dinge zu nehmen wie sie kommen, ist die beste Möglichkeit mit sowas umzugehen.

    Im Prinzip ist es schon wichtig zu zeigen, dass man mit den Dingen, wie sie laufen nicht einverstanden ist, aber wie kann man es moralisch vertreten, dass Unschuldige darunter leiden müssen? Das verstehe ich einfach nicht.


    Im Endeffekt ist es glaube ich oft ein immer währender Kreislauf, Gewerkschaft stachelt an, Arbeitgeber bockt, Gewerkschaft stachelt Arbeitnehmer an, Streik, bisschen mehr Geld, Lebenshaltungskosten steigen. Egal wo, Ig Metall, Siemens, Bahn etc.
    Platzhirschgehabe der großen Fische.
  10. Arrian

    Arrian Active Member

    Registriert seit:
    24 August 2014
    Beiträge:
    907
    Zustimmungen:
    133
    Geschlecht:
    männlich
    Ich finde die ganze Diskussion zeigt etwas ganz deutlich:

    Krankenhäuser, Postdienststellen und die Bahn gehören verstaatlicht. Die Menschen sind breitflächig darauf angewiesen. Das wichtigste ist, dass dort mit guter Qualität gearbeitet wird. Es wird in diesen Monopolen (Gut... Post nicht wirklich Monopol, aber Hermes etc sind einfach Mist) nichts "erwirtschaftet".
    Da besteht kein Grund, Millionen und Milliarden Gewinne zu machen. Es würde reichen, wenn solche Einrichtungen kostendeckend (natürlich einen gewissen Puffer mit einplanend) arbeiten würden. Dann könnte man einheitliche Standards für Krankenhäuser einführen (kann ja nicht sein, dass ein Krankenhaus einen guten und das andere einen schlechten Ruf hat...)
    Dann könnte man den Schwachsinn mit den ständigen Preiserhöhungen der Deutschen Bahn einstellen (bzw Preiserhöhungen eben nur so, dass die Bahn weiterhin kostendeckend fährt)
    Wenn der "Gewinnzwang" genommen wird, wird auch nicht auf Kosten von Qualität irgendetwas vernachlässigt, nur um ein paar Millionen mehr zu verdienen. Marode Streckenabschnitte und ständige Verspätungen der Bahn gehörten dann auch der Vergangenheit an.

    Man müsste natürlich alle Zahlen offen legen, von der Regierung aus, damit die Bürger nachvollziehen können, ob da auch nirgendwo gemogelt wird.

    Ich denke DAS würde zu einer umfassenden Verbesserung der Leistungen führen.
    Denn klar, wenn Krankenhauspersonal streikt, dann ist das Käse für die Betroffenen. Wenn sie nicht streiken dürfen, obwohl ihr Lohn nicht an die Inflation angepasst wird, dann ist das schlecht für sie. Warum wird das nicht gemacht? Oder warum haben sie schlechte Ausstattung und Arbeitsbedingungen? Weil das Unternehmen gewinnorientiert ist.

    Und Summerbird... ja genau darum geht es. Die Lebenshaltungskosten steigen=> Der Arbeiter braucht mehr Geld. <=> Der Arbeitgeber will nicht mehr zahlen.=> weil sonst die Gewinne sinken.
    Das ist kein Platzhirschgehabe (zumindest das Prinzip nicht). Das Problem ist nur, dass ich das Gefühl habe, dass die sich ums verrecken nicht einigen wollen. Weil bei manchen eben Streiks keine große Auswirkung haben. Ein Streik soll den Arbeitgeber durch Gewinnverluste ja dazu zwingen, mehr auf die Arbeiter ein zu gehen. Passiert aber anscheinend nicht. Dazu kommt, das manche Gewerkschaften ein Minderwertigkeitsproblem zu haben scheinen. Der Streik sollte eigentlich nur das alleräußerste Mittel sein, aber nur so kommt man in die Medien und lenkt Aufmerksamkeit auf sich.
    Ich finde die Leute sollten sich auf das Wesentliche konzentrieren: Das finden einer Einigung mit der beide Seiten leben können.

    MfG
    Arr

Diese Seite empfehlen