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Selbstsabotage

Dieses Thema im Forum "Wohlfühlen" wurde erstellt von Darina, 18 März 2014.

  1. Darina

    Darina New Member

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    Ich weiß, dass ich es leider tu', tut Ihr es auch? Und wenn ja, wie sabotiert Ihr Euch andauernd selbst (Seele, Körper) und wie fühlt Ihr Euch damit? Ist es krankheits- oder psychisch bedingt oder gibt es andere Gründe dafür?

    Ich selbst zum Beispiel bin nikotin- und zuckerabhängig und ich neige dazu, mir wenig zu gönnen, was meiner Seele und meinem Körper gut tun würde. Bei mir ist's rein psychisch bedingt.

    Was wünscht Ihr Euch bezüglich der Selbstsabotage für die Zukunft? Oder arbeitet Ihr sogar bereits fleißig an Euch, um eine langfristige Veränderung herbei zu führen und seid dabei erfolgreich?

    Ich würde mich freuen, Eure Geschichten zu hören!

    Liebe Grüße

    Darina
  2. Nadinsche

    Nadinsche Well-Known Member

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    Hallo Darina,

    es mag jetzt vielleicht auf der gesundheitlichen Ebene komisch klingen, aber in dem Moment wo du Nikotin oder Zucker zu dir nimmst, belohnst du deinen Körper & deine Psyche ja. Du empfindest das Verlangen danach und deshalb gönnst du dir das. Manchmal ist es nur das reine Verlangen, weshalb man zum Glimmstängel oder zur Schoki greift. Aber den besten Effekt haben beide Mittel ja dann, wenn du es tatsächlich genießt und dich in dieser Zeit zurück lehnst und nur dabei dich darauf konzentrierst. Würdest du es immer so genießen, könnte das Verlangen auch weniger werden.

    Aus gesundheitlicher Sicht sind beide Dinge natürlich nicht toll. Zucker in Maßen, okay. Aber Nikotin sollte man ja seinem Körper eigentlich nicht antun. Wenn es bei dir "Klick" machen würde, dann würdest du deinen Körper damit belohnen künftig Nikotin abbauen zu können & nicht mit Neuem konfrontiert zu werden. Die Nikotinabstinenz könnte man auch widerrum belohnen, indem man sich etwas anderes gönnt, z.B. ein neues Hobby oder eine sportliche Aktivität.

    Jedenfalls sehe ich Nikotin & Zucker nicht als Selbstsabotage an. Klar weiß man, dass es für den Körper nicht optimal ist. Aber diese Sucht zu befriedigen hat für mich nichts mit Sabotage zu tun. Man raucht oder futtert ja nicht, indem man sich selbst sagt "So jetzt mach ich mal meinen Körper kaputt".
    Selbstsabotage ist für mich, wenn man überkritisch zu sich selbst ist oder z.B. Borderliner.

    Vielleicht rede ich mir das aber auch nur schön, weil ich auch Raucherin bin. :D


    Liebe Grüße
    Nadinsche
  3. Wallis

    Wallis KSF-Team/Mod Mitarbeiter

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    Wo fängt eine "Selbstsabotage" denn überhaupt an?
    Beurteilen wir sie nach gängigen Moral- und Sittenvorstellungen, oder nach Statistiken von XY, die beliebig dehnbar und interpretierbar sind?

    Im Alltag kämpft wohl jeder mit seinem eigenen "inneren Schweinehund", und wenn man diesem nachgibt, bedeutet es nicht gleich, dass es Selbstsabotage sei. Wenn ich gestreßt von der Arbeit bin, und mein innerer Schweinehund grinst mich innerlich an "Rauchen?", dann weiß ich, ich brauch mal ne Pause und ich genieße diese kurze Zeit. Das der Gesundheitsapostel in mir gleich aufbegehrt "Rauchen ist schädlich", klar, aber es gibt auch über 100jährige, die immer noch rauchen, oder nehmen wir das zeitaktuelle Modell davon, den Altkanzler Helmut Schmidt, der als Ehrenbürger von Deutschland weiterhin überall und jederzeit rauchen darf, für ihn gilt kein Rauchverbot! Dass seine Frau an Krebs verstorben sei, muß nicht zwangsläufig an den Zigaretten gelegen haben, denn meistens entstehen schwere Krankheiten solcher Art aus einer großen Kombination von psychischem Müll, der nur gelagert und nicht abgebaut wird, und wodurch der Körper entkräftet wird. Denn Gedanken und Gefühle manifestieren sich in Körperfunktionen (auch von XY-Forscher bestätigt!), bestes Beispiel "Flugzeuge im Bauch", wenn man verliebt ist, oder beim Gefühl "eine Laus sei über die Leber gelaufen"(was gleich auch Magen- und Darmgeräusche mit sich bringt und den Gang zum WC auslösen kann).
    Viel schlimmer finde ich die Umweltbelastungen durch Feinstaub aus Industrie, Autoverkehr etc., und die ganzen Chemikalien für Bekleidung, Nahrungsindustrie, Möbelindustrie usw., und der ständige Zeitdruck nach einem Uhrwerk leben zu müssen, wie Hühner in einem Hühnerstall.

    Ich halte es für wichtig, dass man zu sich selbst authentisch bleibt und sich selbst auch nicht belügt. Wer davon abweicht, derjenige - so meine ich - begeht wahre Selbstsabotage.
    Zuletzt bearbeitet: 19 März 2014
  4. Mr.Jones

    Mr.Jones Well-Known Member

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    Dauerhafte Verhaltensänderung ist der schwierigste Prozess in der menschlichen Psyche. Weil man die Vorerfahrungen wieder aufrollen, entwerten und durch neue ersetzen muß. Wir sind aber so gebaut, daß wir bestimmte Einschätzungen automatisch sammeln und verfestigen, weil es mal fürs Überleben wichtig war, nicht andauernd alles neu zu bewerten, sondern vom Fleck zu kommen wenn uns einer fressen will.

    "Schaden" heißt in dem Sinne nur, gegen eine rationale Vernunft zu handeln, weil andere Instanzen in der Psyche einen Ausgleich haben wollen, man ergibt sich dann in geradezu kindlicher Weise dem Druck der Hormone, egal ob Insulin oder Dopamin, weil es so angenehm ist, sich verantwortungslos fallen zu lassen und nur zu machen, wonach einem ist: Essen, Trinken, Rauchen, Sex... Alles das soll dazu dienen, Spannungen abzubauen. Wir können also diesen "selbstschädigenden" Trieben nur begegnen, indem wir uns über die Ursachen unserer Spannungen klar werden und an die Wurzel des Problems gehen, anstatt immer nur kurzzeitig auf die Symptome zu reagieren. Das aber würde wiederum bedeuten, sich nicht über die Maße kindlich verantwortungslos fallen zu lassen, sondern mehrheitlich für sich selbst Verantwortung zu übernehmen und die Arbeit zu leisten, die Zusammenhänge zu verstehen und daraus Konsequenzen zu ziehen. Das kann man allerdings nur dann leisten, wenn der Glaube an das Erreichen des gedachten Ziels stark genug ist, sonst hält man nicht durch.

    Am Ende ist es immer eine Balance zwischen Diszplin und Faulheit, wobei sich eben auch die Persönlichkeit ausdrückt. Will man seine Persönlichkeit ändern, siehe oben.

    Ich denke, die beste Richtlinie ist immer eine Abwägung dessen, was einem gut tut. Zuviel Disziplin nützt nicht um ausgeglichen zu sein, zuviel Müßiggang macht einen auch nicht glücklicher auf Dauer.

    Ich bin süchtig nach den Simpsons :D

    Grüße!
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  5. Wallis

    Wallis KSF-Team/Mod Mitarbeiter

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    @Mr. Jones :super::super::super:


    ... und ich bin süchtig nach den SOUTHPARKER,
    die das Erwachsenenleben nur allzu sehr bildlich vorführen ... :spiegel::pcpunch:


    Fällt mir gerade die Southpark-Episode ein, wo der kleine fette Cartman den Kyle und Stan damit übertrumpfen wollte, er sei jetzt erwachsen, weil er Schamhaare habe. Als beide nachfragten, holte Cartman einen Haarbüschel aus seiner Hosentasche und zeigte es voller Stolz,
    es waren abgeschnittene Schamhaare von irgendeinem älteren Schüler. Kyle und Stan amüsierten sich darüber, man habe Cartman reingelegt, denn Schamhaare könne man nicht kaufen, die müssen einem wachsen, also sei Cartman doch nicht erwachsen, sondern wie sie, worüber Cartmann echt wütend wurde ... :öhm::lol:
    Zuletzt bearbeitet: 20 März 2014
    Mr.Jones gefällt dies.
  6. Darina

    Darina New Member

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    Ich persönlich finde, Selbstsabotage fängt da an, wenn einem durch z. B. offensichtliche körperliche und/oder seelische Schwierigkeiten schon aus der eigenen Erfahrung längst bewusst geworden ist, dass man langfristig seinem Körper und/oder Seele mit einer bestimmten extremen Verhaltensweise schadet und man einfach weiter macht wie bisher ohne was ändern zu wollen oder können, obwohl man selbst darunter leidet. Ob nun aus Faulheit, Disziplinlosigkeit, fehlende Kraft und Motivation, Bequemlichkeit, Angst, fehlende Selbstliebe, Todessehnsucht, Gleichgültigkeit sich selbst gegenüber, Suchtverhalten, fehlende Unterstützung oder gar verschiedene Möglichkeiten zur Hilfe/Selbsthilfe ist in dem Fall zweitrangig. Fakt ist man versucht nicht und will nicht mal was für sich tun, sodass einem besser gehen kann ... und das aus welchen Gründen auch immer …

    Da kommen wir zu dem was Du gesagt hast, Mr. Jones.

    … und es gibt leider auch kein Patentrezept, wie man diesen Prozess einleiten könnte. Eine „Neuprogrammierung“ der Psyche zum Thema kann man nur selber herbeiführen, finde ich, keine Therapeuten oder Einflüsse von Außen, sonst ist das Ganze einfach nicht authentisch.

    Ich persönlich halte von Druck (ob nun von Außen erzeugt oder Innen) jedenfalls absolut nichts.
  7. Mr.Jones

    Mr.Jones Well-Known Member

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    Hm, Darina,

    es gibt schon so einige Bereiche, in denen man als selbst Betroffene(r) und als therapeutischer Laie einfach nicht allein weiterkommt. Wenn z.B. auslösende Momente für bestimmtes Verhalten, das Ängste kompensieren soll (Essen, Shoppen, was immer) so tief in der Persönlichkeit verborgen liegen, daß man sie selbst niemals erkennen würde sondern nur seine eigenen Verhaltensweisen in reaktion darauf erlebt. Woher soll man z.B. wissen, daß man an der Zigarette nur einen Schnulli braucht oder mit häufigem Partnerwechsel Vater oder Mutter für entzogene Aufmerksamkeit bestrafen will...?
    Da reicht der Wille allein nicht, es fehlen einem Werkzeuge und Überblick, auch therapeutische Erfahrung womöglich. Ich schreibe in Rückschau auf das Erleben verschiedenster Problemstellungen, bei denen den betroffenen manchmal nur kleinste Hinweise gefehlt haben/hätten, um ein gutes Stück weiterzukommen. Wie in diesem Forum.

    Und wie du schon sagst in Punkto Patentrezept: eben, man kann nicht Vorgehensweisen von einem persönlichen Problem eines Menschen zu einem anderen Problem eines anderen Menschen derart abstrahieren, daß man eine Universalstrategie erhält, dafür sind wir zu komplexe Individuen, jeder mit seiner eigenen Geschichte.

    Die Reife im Umgang mit Problemen besteht für mich darin, zu erkennen, wann man Hilfe braucht und sich diese auch zu besorgen bzw. sie konsequent anzunehmen.

    Auch eine Änderung von bspw. schlechten Lebensgewohnheiten kann durch regelmäßige Rückkopplung mit der Außensicht eines Anderen wesentlich effektiver gestaltet werden, die nötige Vertrauensgrundlage vorausgesetzt.

    LG
    Mr.Jones
  8. Gerdo

    Gerdo New Member

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    Hallo,
    diese Selbstsabotage habe ich auch die letzten Jahre betrieben, da ich jede Menge Ergeizige Pläne hatte und vorab den Zeit und Arbeitsaufwand unterschätzt habe. Nun sitze ich in dem selbstgebauten Käfig und hab festgestellt, dass ich nicht nur den Schlüssel nicht wiederfinde, sondern, noch viel schlimmer, nicht mal eine Tür eingebaut habe. Das ist jetzt recht bildlich dagestellt. In den letzten Monaten habe ich mich nun intensiv mit diversen Sinnfragen beschäftigt und bin dabei im Internet auf Robert Betz gestossen. Dessen Ausführungen und Erklärungen, für vieles, glaube ich für mich selbst als richtig erkannt zu haben, bin aber immer noch skeptisch. Kennt den jemand von euch?

    PS.: Ich hoffe das ist jetzt nicht offtopic, aber fand, das es hier her passt!?
  9. Tullerherz

    Tullerherz Member

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    Ich habe mich eine zeitlang selber sabotiert, als ich dachte, dass ich keine Chance darauf hätte einen Mann kennenzulernen. Bei mir hat sich das hauptsächlich in Frustfressen ausgedrückt.. Ich kenne das auch von mir als pubertierendem Mädchen. Wenn etwas nicht lief, wie ich es wollte, dann habe ich gegessen.. Zum Glück ist das jetzt besser und ich fühle mich zur Zeit sehr wohl mit meinem Gewicht..

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