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Probleme ernst genommen zu werden.

Dieses Thema im Forum "Sonstiger Kummer / Sorgen" wurde erstellt von nachdenklich, 19 Juli 2018.

  1. nachdenklich

    nachdenklich New Member

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    Ich habe da ein etwas devisiles Problem. Irgendwie nimmt mich keiner Ernst. Das ganze geht schon immer. Ich hinterlasse anscheinend immer einen Falschen eindruck.

    Bei Frauen war es damals der Fall bis ich jetzt endlich vor 6 Jahren meine aktuelle Partnerin kennengelernt hat. Hatte ich hier nur Probleme.

    Beruflich das gleiche, ich wollte damals bei der Ausbildungssuche einen Handwerksberuf erlernen da meinten alle das man mich nicht als Handwerker sieht, dann hab ich einen Einzelhandelskaufmann gelernt, aber auch da sieht man mich nicht.

    Aktuell such ich seit 5 Jahren einen Job hatte seit der Ausbildung nur Leiharbeit. Bin Aktuell 32 in 2 Monaten dann 33. Ich schaff es nicht mal zum Vorstellungsgespräch aber angeblich passen meine Bewerbungen.

    Ich weiß nicht wo der Wurm drinnen steckt. Mir hat man immer nachgesagt das ich kein Interesse hätte was nicht stimmt. Ich kann aber Emotional leider nicht so aus mir raus wie ich das gerne möchte. Anscheinend mach ich auch den Eindruck das mir alles Scheiß egal wäre. Eine Psychotherapeutin meinte zu mir das ich doch sehr langsam sei. Was ich in der Realität nicht nachvollziehen kann da ich meistens der erste bin der Fertig ist.

    Auf jeden fall stelle ich mich selbst in Frage und weiß nicht wo der Wurm drinn ist. Mittlerweile Frägt mich das Amt ob ich überhaupt Arbeiten schaffen würde.
  2. Rockmama

    Rockmama New Member

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    Bitte entschuldige.
    Aber was ist "devisil "?

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  3. nachdenklich

    nachdenklich New Member

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    Das hat meine Texterkennung geändert das soll diffizil heißen bedeutet so viel wie kompliziert
  4. Arrian

    Arrian Active Member

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    Diffizil verwandt mit dem französischen "difficile" was "schwierig" bedeutet und ich glaube das genau hier zumindest ein Teil des Problems liegt: Sprache.

    Vokabular, Betonung, Satzbau.... all das spielt eine immense Rolle dabei, wie andere uns wahrnehmen und wie wir selber steuern können, wie wir wahrgenommen werden.

    Wichtig ist, man sollte nie "so tun als ob". Während Erwachsene, häufig Eltern, versuchen sich Kindern an zu passen und sich völlig blamieren, wenn sie anfangen im Jugend-Slang zu sprechen, genau so blamieren sich andere Leute, die klüger/gebildeter klingen wollen, als sie sind. Es wird in diesen Fällen oft viel zu hochgestochen geredet und schnell fällt auf: 30% der Worte kennt die Person nicht einmal wirklich.

    Beispiel: Dein "diffizil" ist hier vollkommen fehl am Platz. Nicht weil es semantisch keinen Sinn ergibt, sondern weil es nicht zu deinem Sprachmuster passt. Es ist völlig fehl am Platz und zu schreiben: "Ich habe ein großes/ernstes/mir wichtiges Problem" wäre schlichtweg besser gewesen.
    Einfache Schritte die man machen kann um das eigene Sprachbild zu verbessern sind:

    1. Füllwörter streichen. Nutze kein "Äh" "und so" usw usf. Einfach nicht benutzen. Braucht etwas disziplin, aber das braucht alles.

    2. Korrekt sprechen. Das klingt vielleicht banal aber extrem viele Menschen in deutschland können nicht richtig deutsch sprechen. Heißt das, dass ich keine "ticks" habe oder immer nur perfektes Deutsch spreche? Nein. Aber ich kann, wenn ich es darauf anlege und da ist der Punkt.
    Besonders wichtige Details: Wie vs. Als. Seit vs Seid. Das im Süden allseits beliebte "Wo" als nutzloses und falsches Füllwort. "Die Freundin wo einen Hund hat." -Richtig-> "Die Freundin, die einen Hund hat." Straßenslang: ch vs sch "Isch, misch, disch" gehört auf die Straße, nicht in ein ernstes Gespräch. Die Worte werden mit ch geschrieben, also sollte man es auch so aussprechen.

    3. Vermeidung unnötiger Anglizismen. Computer ist vollkommen okay, aber statt "Job" kann man auch "Beruf" sagen.


    Ich verstehe das Problem mit dem "nicht aus sich herausgehen" sehr gut. Mir geht es genau so. Ich jubel nicht. Nie. Nicht weil ich nie fröhlich bin, aber einfach weil ich so meine Freude nicht zeige. Aber es ist nocheinmal ein großer unterschied ob man nur verhalten reagiert, oder eine "Mir scheißegal"-Haltung an den Tag legt. Auch hier wird Sprache aber auch Körpersprache eine wichtige Rolle spielen.

    Was deine Therapeutin mit du seist "langsam" meint würde mich mal interessieren, es gibt viele Arten von "langsam". Es gibt Leute die denken langsam, Leute die reden langsam und Leute die bewegen sich langsam. An allem kann man (zu gewissen Graden) arbeiten.

    MfG
    Arr
  5. nachdenklich

    nachdenklich New Member

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    Ich gebe zu das ich nicht besonders gut im Schreiben kann, aber sprechen dann um so besser. Ich habe jetzt extra noch einmal nach gesehen im Duden da mich wieder einmal Selbstzweifel überkommen haben, das Wort "Diffizil" bedeutet

    Das passt sehr wohl rein da es ein für mich kompliziert ist.

    Das Beispiel mit dem das Eltern versuchen Kinder zu verstehen und anfangen Jugendslang zu sprechen finde ich gut. Dieses Problem kann man mit mir Vergleichen mit dem Unterschied das ich versuche mich normal auszudrücken.

    Beispiel: In der Schule (3. Klasse) war im Kunst unterricht die Aufgabe ein Farbenfrohes Tier zu zeichnen. Der Lehrer fragte mich damals was ich da Male. Ich Antwortete das ich einen Ara Zeichne. Der Lehrer wusste nicht was ein Ara ist und dachte ich meinte die Versicherung ARAG.

    Ich drücke mich also schon immer anders aus da ich aber nur Probleme damit hatte Versuche ich halt so zu Sprechen das mich andere wenigstens Ansatzweise verstehen was anscheinend nicht Funktioniert.

    Ich spreche auch was für Bayern untypisch ist keinen Dialekt und somit Akzentfreies deutsch. Sobald ich also den Mund aufmache und die ersten Wörter gesagt habe ist das erste was ich gefragt werde ob ich ein Zu gereister bin.
    Das kränkt mich doch immer sehr. Ich habe sogar schon absagen behalten nach dem ersten Satz mit der Aussage sie wollen doch lieber einen "einheimischen der die Bayrische Sprache beherrscht" was ich absolut diskriminierend finde. Das sind meistens Kleinere Betriebe die sowas machen.

    Mein Bruder hat das selbe Problem nur mit dem Unterschied er bleibt sich seiner Aussprache treu und wenn ihn keiner versteht ist es ihm egal. Ich bin dann doch eher sensibler und versuche mich anzupassen.

    Was ich manchmal sehr schwierig finde ist die Kommunikation mit Menschen die keinen Vernünftigen Satzaufbau hinbekommen. Ausländische Mitbürger zum Beispiel verstehe ich ganz schlecht. Ach ja das bei uns gebräuchliche "die wo" und "da wo" stört mich ungemein da es sowas einfach nicht gibt.


    Mit dem Langsam denke ich meinte sie das ich nicht schnell genug denke. Das ist allerdings mittlerweile wieder besser da ich einen Testosteron Mangel hatte und mein Körper quasi im Notlauf war. Dieser wird behandelt und ich merke selber das ich wieder viel schneller und besser denken kann.

    Mit den Emotionen das ist genau das Problem, bei dem Ich denke das man mir nachsagt es sei mir alles scheixx egal. Da ich einfach nach außen keine Emotionen zeigen kann, angenommen ich werde zusammen gepfiffen, zerreist es mich innerlich von den Emotionen gesehen aber außen sieht man gar nichts.


    Ich wurde übrigens schon mehrmals getestet als Kind und Erwachsener, selbst da sind sich die Ärzte nicht ganz einige. Asperger wurde definitiv ausgeschlossen, beim ADS sind sie sich nicht einig die einen sagen ja die anderen nein, bei Persönlichkeitstests habe ich von jeden ein bisschen aber nichts richtig. Mein IQ Test hatte ich immer so ca. 134 Punkte,


    Meine Interessen sind auch sehr Schwankend, von Naturwissenschaft und Physik bis hin zum einfachen Zocken ist da alles dabei, ich denke man kann mich auch sehr schwer einschätzen.
  6. Arrian

    Arrian Active Member

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    Lesen ist eine selte Gabe
  7. Lebensfreude

    Lebensfreude Member

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    Hallo Nachdenklich,

    ich kenne jemanden, den geht es ähnlich wie dir. Er war kurze Zeit Lehrer- war aber zu ehrlich und das wird in Österreich offenbar nicht gern gesehen. Da miss sich der Schulstoff an die Schüler anpassen und die Eltern / Lehrer sollten nur tatenfrei den Nachwuchs beobachten und alles gut heißen anstatt ihn zu Erziehen. Daher ist es wohl auch kein Wunder, dass der Anstand und das Wissen immer mehr untergeht...

    Lange hatte er keinen längrfristigen Posten, entweder er passte nicht ins Team (zu engagiert) oder es ging was mit der Firma schief, wo er nichts dafür konnte. Dabei ist er ein hoch gebildeter, sehr kluger Mensch und verlohr auch nie die Hoffnung über all die Jahre, wofür ich in bis heute bewundere.

    Nun hat er einen ähnlichen Job wie ich, wo man großteils alleine unterwegs ist und bei den untrschiedlichen Kundschaften (im Ausland) arbeitet. Er ist nun schon mehrere Monate dort und ich glaube, es gefällt ihm.

    Wäre das nicht auch was für dich?
    Wenn du gut im Sprechen bist, könnte ich mich dich als Trainer gut vorstellen. Wenn du etwas technisches Verständnis hast und Lust daran und bereit bist, dich so richtig auf was einzulassen, auch ab und zu demütigen zu lassen, aber immer zu dir selber zu stehen, dann denke ich, wirst du da sicher was passendes finden.

    Schau mal im Interent bei den Jobangeboten. Im Innviertel OÖ wirst du ggf. fündig, wenn du bereit bist, D zu verlassen. Aber auch in Bayern wird es sicher Betriebe geben, wo du im Außendienst arbeiten kansnst, denke ich.

    Wenn du nicht "der Schnellste" bist, damit meine ich optisch hektisches Arbeiten, wie es viele - warum auch immer - von Handwerkern verlangen, bist du ggf. in der IT/ Elektronik-richtung ganz gut aufgehoben oder im Reinraum, wo man ohnehin nicht hektisch sein soll und gleichzeitig klar denken können soll.
    Wär das was für dich?

    Beste Grüße
    Lebensfreude

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