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Partnerschaft auf der Kippe...

Dieses Thema im Forum "Ehe, Beziehung und Partnerschaft" wurde erstellt von Palandur, 21 November 2017.

Status des Themas:
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  1. Palandur

    Palandur New Member

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    Hallöchen,


    laaaange Zeit habe ich hier kein eigenes Thema mehr eröffnet, denn es war einfach nicht notwendig. Jetzt bin ich aber leider (mal wieder) an einem Punkt angelegt, an dem ich nicht so recht ein, noch aus weiß. Das ganze wird auch etwas länger werden, ich denke, ich muss ein wenig ausholen.


    Ganz grob worum es geht: die Beziehung mit meiner Freundin steht derzeit auf ziemlich wackligen Beinen um nicht zu sagen die Phrase "Schluss machen" ist schon mal gefallen, wenn auch nicht ganz konkret, sondern nur im Gespräch. Aber ich fange mal ganz vorn an.


    Ich bin jetzt fast genau drei Jahre mit meiner Freundin zusammen. Wir führen seither eine Fernbeziehung (ca. 350 km Entfernung), haben aber schon seit langem immer wieder darüber geredet, dass wir das früher oder später ändern und auch zusammenziehen wollen. Wir haben das mit der Fernbeziehung eigentlich im Großen und Ganzen ganz gut gemeistert denke ich. Meine Freundin studiert noch, hat daher nicht sooo viel Geld übrig, ich arbeite bereits und fahre daher am Wochenende immer zu ihr. Da ich mir meine Arbeitszeit mehr oder weniger einteilen kann, wie ich das möchte, fahre ich Freitags Mittags zu ihr und fahre erst Montag morgens in der Frühe wieder zurück. Wir sehen uns also quasi 2 1/2 Tage die Woche wenn man so will. Das war auch immer gegenseitig, also ich wollte gern jedes Wochenende zu ihr fahren und sie wollte auch gern, dass ich zu ihr komme. Vor gut einem Jahr haben wir dann angefangen, etwas konkreter über das Thema "Zusammenziehen" geredet, denn mein aktueller Arbeitsvertrag endet Ende diesen Jahres. Für mich selbst ist das Ganze allerdings immer ein wenig...naja..."unsicher" gewesen. Ich schreibe an meiner Doktorarbeit und werde bis Ende des Vertrags nicht damit fertig werden und hätte mich einerseits noch über eine Verlängerung meines Vertrages um, sagen wir, ein halbes oder 3/4 Jahr gefreut, andererseits wollte ich wirklich gern endlich mit ihr zusammenziehen. Sie wollte auch gern, dass ich herkomme. Jedenfalls hatte ich immer diesen Eindruck. Sie wollte ständig auch einfach mal so nach Wohnungen schauen, die wir beide vielleicht schön finden. Sie wirkte da sehr euphorisch auf mich. Nun ja. Im Laufe dieses Jahres hab ich, das muss ich zu meiner Schande gestehen, etwas rumgedruckst, was das ganze Thema angeht. Mein jetziger Arbeitgeber hatte nie ein konkretes Angebot, wie es nach Vertragsende weitergeht. Ich hab mich da dann einfach so ein wenig "treiben" lassen und wollte alles weitere auf mich zukommen lassen. Darüber habe ich auch ständig mit meiner Freundin geredet. Sie hat immer gesagt, sie will, dass ich meinen Doktor mache und dass ich das nicht wegen ihr aufgebe, solange wir es danach schaffen, zusammenzuziehen. Ich dachte, es wäre alles so in Ordnung für sie. Schon mal vorgegriffen: jetzt weiß ich, dass es wohl nicht der Fall war. Erstmal so viel dazu.


    Jetzt ein Einschub zu einem weiteren wichtigen Thema: das Studium meiner Freundin. Meine Freundin hat vor ihrem jetzigen Studium bereits ein anderes Studium (Tiermedizin) angefangen. Dieses Studium hat ihr jedoch so zugesetzt, was den Lernaufwand und das Verhalten der anderen Studierenden und auch der Professoren und Betreuer anging, dass sie es abgebrochen und auf ihr jetziges Studium gewechselt hat. Ich war zu Ende des Tiermedizinstudium schon mit ihr zusammen und ich muss sagen, ich kann es VOLLKOMMEN nachvollziehn, dass sie es abgebrochen hat. Die Betreuer haben sich teilweise verhalten wie die letzten Menschen, haben die Studenten sofort für alles gerügt, wenn diese auch nur die kleinsten Fehler gemacht haben...Haben quasi aus den Augen verloren, dass das Studium ein Lebensabschnitt ist, in dem man Lernen soll. Naja, alles in allem war sie zu dem Zeitpunkt nervlich unglaublich am Ende. Sie war unglaublich enttäuscht, auch von sich selbst. Sie hatte ständig Angst, dass ihre Eltern sie für die Entscheidung, das Studium abzubrechen, irgendwie verurteilen, was aber nie der Fall war. Ich kenne ihre Eltern und die sind sehr verständnisvoll, daher ist diese Angst unbegründet, dennoch war sie da. Sie hatte unglaubliche Versagensängste. Auch jetzt in ihrem neuen Studium hat sie zumindest immer noch Prüfungsangst. Aber trotzdem ist sie in dem Studium jetzt eigentlich aufgeblüht, hat gute Freunde unter ihren Komillitonen gefunden, besteht eigentlich fast alle Prüfungen auf Anhieb, die Labore und Praktika machen ihr Spaß etc.. Bis vor Kurzem...bzw. bis zum Ende des letzten Semester, also grob vor einem halben Jahr. Da hatte sie ihre erste richtig große Prüfungsphase (Staatsexamen) und sie hat sich an das Tiermedizinstudium erinnert und alle Ängste waren wieder da, denn damals ist sie durch das Staatsexamen gefallen. Sie hatte wieder unglaublichen Stress, vieles davon sicher auch nochmal durch ihre Vergangenheit angefacht. Das Staatsexamen hat sie aber bestanden, jedoch ist das aktuelle Semester so unglaublich vollgepappt mit Laboren, Testaten und auch Klausuren mitten im Semester, dass sie aus diesem Stress gar nicht mehr rauskam...Dazu kommt ihr Minijob nebenbei, der natürlich auch einiges an Zeit erfordert und wo sie ihre Stunden erbringen muss. Ich habe aber in der ganzen Zeit eigentlich immer versucht, ihr alles an Arbeit abzunehmen, was ich halt nun mal konnte...Im Rahmen der Fernbeziehung halt. Also quasi am Wochenende die Wohnung gesaugt und geputzt, Geschirr abwaschen, Wäsche machen und aufhängen etc. Also quasi eine Wochenend-Haushaltshilfe.


    Vielleicht noch ein paar allgemeine Fakten zu mir und ihr, die vermutlich auch eine Rolle bei der ganzen Tragödie spielen könnten. Wir sind uns bei seeeeeehr vielen Aspekten sehr ähnlich und haben sehr gleiche Ansichten und Einstellungen. Sie möchte keine Kinder, ich auch nicht. Wir sind beide auf der technisch-naturwissenschaftlichen Schiene unterwegs, lesen beide gern, hören gern Musik, gehn auf Konzerte und Festivals, gehen gern Feiern und Tanzen, wir lieben gutes Essen. Es sind halt so diese ganzen Kleinigkeiten, die immer ein sehr schönes und einfaches gemeinsames Leben ermöglicht haben. In ein paar anderen Dingen unterscheiden wir uns allerdings recht drastisch. Ich bin einigermaßen Eifersüchtig (ich würde nicht sagen übertrieben, aber wir hatten so die ein oder andere Situation in der Vergangenheit...), sie halt komplett überhaupt nicht. Muss sie aber auch gar nicht sein, denn, und da unterscheiden wir uns auch, ich habe in einer Beziehung quasi "Scheuklappen" auf, ich blende andere Frauen quasi komplett aus (zumindest was so dieses Partnersuhce-Ding angeht) während sie schon gern noch anderen Kerlen mal hinterherschaut, die sie attraktiv findet. Ist halt so, da hab ich mich halbwegs mit arrangiert. Dann ist sie ein Mensch, der nicht unbedingt auf Zärtlichkeiten und körperliche Nähe aus ist (was aber nicht heißt, dass sie nicht gern Sex hat...), ich hingegen "giere" förmlich danach...Übertrieben gesagt. Ich selbst habe wohl ein ziemliches Problem mit meinem Selbstwertgefühl, was mir selbst aber nie so recht bewusst war. Sie hat das weniger...naja, so viel erstmal dazu. Oh, und ich habe eine sehr genaue Vorstellung davon, was für eine Beziehung ich mir wünsche…Nämlich lang (am besten für immer…) und liebevoll. Sie hingegen möchte lieber kurzfristiger planen und einfach mal schauen, wie sich alles entwickelt.


    Jetzt kommt dann der Kern der Geschichte. Vor gut 2 Wochen hat meine Freundin mir, für mich quasi VOLLKOMMEN aus heiterem Himmel mitgeteilt, dass sie derzeit unglücklich mit unserer Beziehung ist. Für mich gab es vorher wirklich KEINERLEI Anzeichen dafür. Wir haben eigentlich seit Beginn unserer Beziehung ein recht konstantes Verhältnis zueinander. Wir telefonieren unter der Woche viel, sind generell schon sehr vertraut miteinander, wir beide haben gern und viel Sex, auch bis kurz vor diesem "Knall" noch, also alles war eigentlich wie immer. Sie hat mir in diesem Atemzug so einiges an den Kopf geworfen, was mir absolut unbegreiflich ist. Zum Thema Zusammenziehen hat sie gesagt, dass sie das eigentlich gar nicht will. Es hat ihr sogar Angst gemacht, dass wir das planen. Ganz zu Beginn, als das Thema zum ersten Mal aufkam und konkret wurde, da hat sie sich wohl mal drauf gefreut gehabt. Aber schon nach kurzer Zeit ist das dann wohl in so eine gewisse, latente Angst umgeschlagen. Das hat sie mir NIE erzählt oder mir sonstwie in irgendeiner Weise gezeigt. Das hat mich total umgehauen. Das nächste war dann zu unserem Sexualleben. Sie meinte, dass es ihr schon längere Zeit nicht mehr so richtig Spaß macht. Einen Orgasmus hätte sie zwar immer noch gehabt, aber es hat ihr generell an Leidenschaft gefehlt. Und das kam wohl auch dann mit dieser Angst vor dem Zusammenziehen etwa zeitgleich. Ich habe sie gefragt, warum sie mir all das nicht schon viel früher gesagt und es so lange in sich hineingefressen hat…Dass wir darüber hätte reden können. Sie meinte, ich hätte mir nur Sorgen gemacht und sie wollte mich damit nicht belasten. Dass es mich jetzt aber noch viel mehr belastet, vor allem dass sie das so lange Zeit mit sich herumgeschleppt haben soll…Das macht mich fertig. Und ich verstehe es einfach nicht. Dann ging es noch weiter: sie hat Stress! Gut, das habe ich ja bereits erwähnt, das war mir alles klar. Und mir war auch klar, dass eine Freundin von uns (Psychologin), mit der sie auch schon mehrfach darüber geredet hat, ihr gesagt hat, dass sie erste Anzeichen von einem Burn-Out aufweist und dass sie Stress reduzieren muss. Und irgendwie hat sie angefangen, darüber nachzudenken, wie sie das tun könne und nachdem sie so etwas wie „Studium“ oder „Arbeit“ halt einfach ausgeschlossen hat, kam ihr wohl unsere Beziehung in den Sinn. Ich verursache Stress bei ihr mit dem Wunsch, zusammenzuziehen und damit, dass ich gern häufig Sex möchte (obwohl ich weiß, dass sie das früher auch ständig wollte…häufiger als ich teilweise konnte…). Sie hat wohl ernsthaft schon mal darüber nachgedacht gehabt, Schluss zu machen. Weiter hat sie in diesem Gespräch, und das trifft mich besonders hart, erwähnt, dass sie ja auch noch gar nicht weiß, ob das mit uns so eine Art von Beziehung werden kann, wie ich das gern hätte. Sie würde sich gern nochmal „ausprobieren“ (mit anderen Kerlen) und vielleicht auch nochmal neu verlieben etc. Das Ganze hat sie in weiteren Gesprächen später zwar ein wenig abgeschwächt (sie würde niemals etwas mit einem anderen Kerl anfangen, solange sie mich liebt und mit mir glücklich ist…Naja, da ich annehme, dass sie derzeit nicht so richtig glücklich ist, hat es das aber nicht viel besser gemacht…), trotzdem krieg ich diese Worte nicht mehr aus meinem Kopf. Sie hat weiterhin gesagt, derzeit ist sie einfach nur noch von allen und allem genervt (wohl auch ein erstes Anzeichen für Burn-Out?), auch von mir. Sie stößt mich gerade halt so ein wenig von sich weg. Sie will quasi gar keine körperliche Nähe mehr, Sex ist sowieso nicht mehr, aber das ist ja meist so in so einer Situation. Auf der anderen Seite meldet sie sich auf so etwas ähnlichem wie einer Partnerbörse an, was ich auch nur per Zufall herausgefunden habe und lernt dort neue Leute (hauptsächlich natürlich Männer…) kennen. Dabei hat sie doch gesagt, alles und jeder nervt sie? Warum dann nicht auch diese Leute dort? Sie meint, sie wolle dort nur neue Leute kennenlernen. Gut, naja, ich muss sagen, wir kommen halt aus einer Szene, in der es teilweise echt schwierig ist, einfach so neue Leute kennen zu lernen, die den gleichen Geschmack mit einem teilen (Metal, Gothic…). Ich habe an der Stelle echt versucht, einfach alles an Eifersucht, was da dann bei mir aufkam herunterzuschlucken, das ging natürlich nicht und ich habe sie auf einen Kerl angesprochen, mit dem sie halt auch so jetzt ständig schreibt. Wir haben uns da ein wenig drüber unterhalten und sie meint, sie will wirklich nur neue Leute kennenlernen. Ich bin sogar gewillt, ihr das zu glauben und sie da nicht irgendwie in ihrer Freiheit einzuschränken oder ihr nachzuspionieren oder sonstwas. Mir erschließt sich nur einfach nicht, warum man neue Leute kennenlernen will, obwohl einen alles und jeder doch nervt. Und warum hat sie mir das einfach komplett verschwiegen? Warum hat sie mir diese GANZE Geschichte so komplett verschwiegen und nicht stattdessen mit mir drüber geredet? Vielleicht hätte man diese ganzen Probleme viel frühzeitiger aus der Welt schaffen können? Also Fazit aus dem Ganzen ist jedenfalls, dass wir jetzt eine Paartherapie machen werden und ich ihr gesagt habe, sie solle bitte anderweitig Stress reduzieren. Wir haben über ihren Job geredet. Sie hat ihn gekündigt, zumindest solange, bis der Stress in der Uni nachlässt. Ihre Chefin hat ihr sogar direkt angeboten, sie könne nächstes Jahr direkt wieder anfangen, wenn sie das gern möchte. Also es hat sich was das angeht wirklich alles etwas entspannt. Das Problem ist, dass sie mich nach wie vor nicht so richtig an sich heranlässt. Wenn ich mit ihr über uns reden will und sie frage, wie sie sich jetzt mit der Situation und unserer Beziehung fühlt, block sie total ab, will nicht darüber reden. Ich habe aber leider immensen Redebedarf. Ich weiß was das angeht einfach nicht ein noch aus. Die Paartherapie beginnt erst Anfang Januar, wir haben uns beide dafür auch schon gemeinsam überlegt, was wir dort ansprechen wollen, aber ich weiß nicht, ob ich einfach so mit so viel Ablehnung bis dahin klarkomme…

    Jetzt würde ich gern einmal eine neutrale Meinung dazu hören...
  2. Arrian

    Arrian Active Member

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    Hi,

    langer Text aber unglaublich aufschlussreich!

    Das Problem liegt (und das wird eure Paartherapie auch ergeben) in der Kommunikation. Es ist nicht gut, das sie den ganzen Kram für sich behalten hat und sowas schadet immer der Beziehung.

    Alles in allem sehe ich weniger das Problem auf deiner Seite bzw. eine Art "Fehlverhalten", du scheinst dich vorbildlich in der Situation verhalten zu haben und das du Redebedarf hast ist nur zu verständlich.
    Dennoch denke ich, bist vor allem Du jetzt gefordert, wenn es mit dieser Beziehung was werden soll. Ich weiß, das klingt widersprüchlich, aber nur weil du "recht" hast heisst das noch lange nicht, dass dein Job getan ist.

    Denn aus ihrem Verhalten lese ich folgende zwei mögliche Szenarien heraus:

    1. Sie will sich trennen und sucht einen Grund bzw. sucht Gründe um dir klar zu machen, warum "es einfach nicht klappt" -> Sie will (sich selbst wahrscheinlich) nicht eingestehen, dass sie die Beziehung nicht will.

    2. Sie sucht einen Sündenbock dafür, dass es bei ihr nicht so lief, wie sie es gerne hätte. Es ist unglaublich schwer selbst die Verantwortung für das eigene Handeln zu geben. Du bist einfach der perfekte Sündenbock.

    Ich finde es einfach auffällig, dass sie dir sagt, sie wolle "sich ausprobieren" obwohl sie ja weiß, das du recht eifersüchtig bist, sich aber nicht trennt. Das ist paradox. Ich meine, entweder will sie mit anderen Kerlen rumvögeln, dann macht sie schluss - gerade als Frau ist es nicht schwer dafür jemanden zu finden - oder eben nicht. Sie macht aber nicht schluss. Das wirkt auf mich also wie eine gezielte Provokation. Sie wollte (vielleicht unterbewusst) die Grenze überschreiten, bei der du dann sagst: "Okay, so kann ich das nicht, dann ist eben schluss!".... dann wär's deine Verantwortung und deine Schuld gewesen, wenn die Trennung doch eine schlechte Idee war. Wir erleben das hier ja häufiger, das Leute gar nicht so sehr nach Rat fragen, sondern eher eine Bestätigung ihrer Sichtweise suchen, um im Nachhinein die Schuld auf andere als sich selbst ab zu wälzen, sollte ihre Entscheidung doch nicht die beste gewesen sein. Ich schätze hier ist das ähnlich.

    Zu der Frage "Alle nerven, nur fremde nicht." : Ich kenne das. Ich hab da wohl auch eine Macke, jedenfalls nerven mich Menschen. Einfach so. Vor allem Menschen, die mir nahe stehen. Das ist gar nicht böse gemeint... aber nach einem Wochenende bei meinen Eltern... brauch ich die auch bestimmt 2 Monate nicht mehr sehen. Und bitte auch keine Telefonate. Oder wenn ich länger mit anderen zusammenhocke, dann ist das toll und nett und alles... aber nach sowas wie einem Wochenende (zu Besuch bei Kumpels oder dergleichen)... dann brauche ich mindestens einen Tag, an dem ich keinen Menschen sehe.
    Und das geht mir vor allem bei Menschen so, die mir nahe stehen. Irgendwie stressen die mich. Hier hingegen kann ich jeden Tag online kommen und auch um 4:00 einen langen Text von jemandem lesen, den ich nicht kenne und mir Gedanken darüber machen. Du nervst mich nicht.
    Was ich damit sagen will: Vielleicht ist es bei deiner Freundin ja ähnlich?

    Ich würde mich an die Paartherapie halten, denn da sitzen Spezialisten. Besprich dort aber unbedingt deine Ängste, Frust und Gedanken. Ansonsten, wenn du gar nicht anders kannst, dann versuch nocheinmal ein definitives Gespräch mit deiner Freundin zu führen und heraus zu finden, was sie denn überhaupt will - falls sie das so genau weiss. Die Chancen stehen aber gut, dass sie einfach nur abblockt.

    MfG
    Arr
  3. Palandur

    Palandur New Member

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    Wow, vielen Dank für diese schnelle, ausführliche und sehr morgendliche Antwort.

    Ich muss sagen, du sprichst mir da so ein wenig aus der Seele. Meine Befürchtung ist leider auch, dass sie vielleicht versucht, irgendwelche Gründen vorzuschieben, um die Beziehung in irgendeiner Art zu beenden. Aber warum sollte sie das tun? Sie hatte in der Vergangenheit bereits einige Beziehung, die allesamt sie beendet hat, weil sie unglücklich war. Warum sollte das jetzt bei mir anders sein? Naja, ich bin zwar mit drei Jahren nun ihre bis dato längste Beziehung, aber würde das eine Rolle spielen? Ich weiß es nicht. Also jedenfalls in der Vergangenheit hatte sie wohl nie Probleme damit, eine Beziehung, mit der sie nicht mehr zufrieden war, auch durchaus zu beenden. Daher klammere ich mich ein wenig an diese "Burn-Out"-Vorstellung. Wie gesagt, eine Bekannte von uns ist Psychologin und ich habe mich dahingehend auch schon mal etwas intensiver mit ihr unterhalten. Es ist in so einem Fall wohl ganz normal, dass Menschen anfangen, alles andere um sich herum von sich zu schieben auf der Suche nach etwas Freiraum und Entspannung. Wenn es wirklich dieses Problem sein sollte, dann hoffe ich wirklich darauf, dass wir die aktuelle Situation halt gemeinsam lösen können und es danach vielleicht wieder so werden kann wie vorher und einen das ja eventuell sogar nochmal mehr zusammenschweißt. Ich habe mich seit unserem Gespräch deutlich zurückgenommen, habe mir jedwede Anbahnung von Eifersucht verkniffen, versuche sie nicht zu bedrängen (auch wenn mir etwas schwer fällt, einfach fast komplett auf den Austausch von Zärtlichkeiten zu verzichten. Ich bin da komplett anders gestrickt, wenn es mir schlecht geh, wünsche ich mir sogar, dass mich jemand im Arm hält und einfach nur da ist...Aber wie gesagt, da sind wir beide wohl etwas verschieden), habe ihr in jeder Hinsicht versucht, guten Willen zu zeigen...Das Zusammenziehen habe ich erstmal komplett gestrichen, habe ihr gesagt, dass wenn ich zu ihr ziehen sollte, ich mir ja auch erstmal selbst eine Wohnung in der gleichen Stadt nehmen kann und man dann weiterschaut, wie man mit der plötzlichen "Nähe" zurechtkommt etc.. Soweit es mir also möglich war, habe ich versucht, komplett deeskalierend zu wirken. Und ich meine...Es sind alles Dinge, die für mich selbst keinen tiefgreifenden Einschnitt in meine Lebensqualität darstellen, sondern Dinge, bei denen ich durchaus bereit bin, Kompromisse einzugehen. Ich habe ihr diesbezüglich auch nun schon mehrfach gesagt, dass sie mir soetwas nie wieder vorenthalten darf, wenn auch sie möchte, dass die Beziehung weiterläuft. Und sie sagt immerhin, dass sie mich nach wie vor liebt. Also hoffe ich jetzt nun wirklich auf die Paartherapie und dass sich dort herausstellt, dass man die derzeitigen Differenzen überwinden kann und nicht, was ja bei so einer Therapie durchaus auch herauskommen kann, dass wir uns schon viel zu weit von einander entfernt haben und eine Trennung das beste für beide wäre...Selbst wenn man das "gütlich" hinbekommt, würde mir das doch unglaublich weh tun, denn ich liebe diese Frau einfach viel zu sehr, als dass ich mir derzeit vorstellen könnte, auf sie zu verzichten. Und ich meine, ich war nun fast drei Jahre mit ihr zusammen, gut, das ist keine "Ewigkeit" (meine letzte Beziehung davor ging fast sieben Jahre), aber trotzdem denke ich, lernt man einen Menschen in der Zeit doch schon ganz gut kennen und, naja, der Mensch, den ich da derzeit vor mir sehe, das ist nicht die Frau, die ich in dieser Zeit kennengelernt habe. Sie war halt so komplett anders...Daher wirklich meine Hoffnung, dass es einfach nur der derzeitige, anhaltende Stress ist und es sich alles wieder einrenken kann.
  4. Arrian

    Arrian Active Member

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    Hi,

    ja wenn man nicht schlafen kann, kann man auch genausogut lesen ;-)

    Wie gesagt, ich finde du verhältst dich vorbildlich und den Rest muss die Paartherapie zeigen. So gerne ich jetzt mit einer Meisterlösung aufwarten würde: Das kann ich nicht.
    Solange du damit leben kannst dich zurück zu nehmen denke ich habt ihr sehr gute Chancen, denn sollte es mit Burnout zu tun haben, dann wir das eine sehr schwierige und vor allem langfristige Geschichte werden. Das kuriert man nicht mal eben an einem Wochenende aus ;-)

    MfG
    Arr
  5. Palandur

    Palandur New Member

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    Moin,

    ja, das war mir schon klar, dass es dafür keine Meisterlösung gibt ;-) Aber darüber zu reden (bzw. schreiben) und mal ein bisschen neutrale Rückmeldung dazu zu bekommen ist auch schon sehr hilfreich.

    Mich selbst zurücknehmen, das geht schon irgendwie. Womit ich erst lernen muss, umzugehen, ist die Tatsache, dass von ihr halt derzeit wirklich kaum bis keine Reaktion auf das zurückkommt, was ich so tue. Ich versuch für sie da zu sein (soweit es halt mit der Fernbeziehung möglich ist), zärtlich und liebevoll zu ihr zu sein etc., aber derzeit ist sie was das angeht eine Art "schwarzes Loch", es kommt halt nichts zurück. Gut, wenn sie derzeit ihre eigenen Probleme hat mit denen sie fertig werden muss, dann hat sie vielleicht für derartige Dinge einfach nicht den Kopf oder die Energie. Aber es ist trotzdem irgendwie unglaublich schmerzhaft, wenn bis vor kurzem noch alles ganz anders war...Ich hab nur ein wenig Angst davor, dass wenn wir jetzt alles auf ein Minimum zurückschrauben wir gar nicht mehr den Weg zu dem ursprünglichen Status Quo zurückfinden. Sowas habe ich in meiner letzten Beziehung schmerzlich erleben müssen, wobei es da sicherlich auch noch stärker mit mein Verschulden war. Mit ihr war ich fast 7 Jahre zusammen und wir haben uns an irgendeinem Punkt komplett auseinandergelebt gehabt und selbst häufiges Reden und immer mal wieder das eigene Verhalten ändern und anpassen hat im Endeffekt nichts mehr daran ändern können, dass wir uns komplett entfremdet hatten, woraufhin ich es dann beendet habe, weil ich es so nicht mehr wollte und konnte. Aber dazu bin ich definitiv jetzt nicht bereit. Ich liebe diese Frau und möchte alles dafür tun, damit sie wieder glücklich sein kann...Und das hoffentlich mit mir zusammen...
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  6. Palandur

    Palandur New Member

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    Nach einem wieder mal etwas eingehenderen Gespräch gestern Abend hat sich die ganze Situation wieder ein wenig verändert...Ich denke, dass ich jetzt wohl den (unangenehmen) Kern des ganzen Problems kenne...Wir haben uns darüber unterhalten bzw. ich habe sie gefragt, was ihr derzeit an mir oder unserer Beziehung fehlt. Nach einigem hin und her hat sie mir dann nochmal gesagt, dass alles eigentlich damit angefangen hat, dass ich mir selbst meiner beruflichen Zukunft nicht ganz im Klaren war und keine klare Entscheidung getroffen habe. Das hat sie sehr belastet. Dann kam irgendwann genau in dieser Zeit ihre Staatsexamensprüfung und daraufhin hat es bei ihr quasi "Klick" gemacht. Sie hat quasi Selbstschutzmaßnahmen ergriffen, sich auf sich selbst konzentriert und seither, so hat sie mir gesagt, war ihr meine Zukunft quasi "egal". Das hat sie sehr belastet. Sie hat sich emotional immer mehr von mir abgekapselt bis zu einem Punkt, an dem sie mich nichtmal mehr Küssen mochte. Und das war dann der Zeitpunkt, an dem wir unser allererstes Gespräch zu diesem Thema hatten, in dem sie mir all das zumindest teilweise offenbart hat. Nun...Sie hat mir gestern gesagt, dass sie einfach derzeit nicht mehr glücklich mit unserer Beziehung ist, da sie dieses Gefühl des "du bist mir egal" nicht für richtig hält und damit keine Beziehung führen will. Sie will mich aber auch nicht verlieren, da sie mich eigentlich noch liebt, daher hofft sie, wir finden gemeinsam in der Paartherapie eine Lösung für dieses ganze Problem, sodass sie wieder glücklich mit mir sein kann. Und sie ist durchaus bereit, an sich und der Beziehung zu arbeiten. Allerdings hat sie (und ich auch) natürlich die Befürchtung, dass man eine solche emotionale Abkapselung vielleicht gar nicht mehr rückgängig machen und nicht wieder zueinander finden kann. Sie hat mir deutlich gesagt, dass sie in diesem Fall definitiv die Beziehung beenden würde...Das hat mir unglaublich weh getan, denn das ist das allerletzte, was ich will und nun habe ich irgendwie Angst vor der Paartherapie, denn wenn die Therapeutin sagt, dass so etwas vermutlich nicht wieder zur Normalität zurückfinden kann, dann weiß ich sofort, was das bedeutet...Das Aus für die Beziehung...Auf der anderen Seite geht es mir jetzt schon deshalb mies, weil der erste Termin für die Beratung erst Anfang Januar ist...Bis dahin tappe ich also einfach vollkommen im Dunklen und weiß nicht, was los ist...Ich bin gerade sehr zwiegespalten, was die ganze Situation anbelangt...
  7. Arrian

    Arrian Active Member

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    Hi,

    ich verstehe deine Angst, aber das ist ein gutes Zeichen!

    1. Ihr kennt das Problem.
    2. Sie war völlig offen mit dir!
    3. Sie will das packen!

    Das ist alles sehr positiv. Und ja, so eine emotionale Abkapselung ist eine schwierige Geschichte, aber lass dir aus Erfahrung sagen: Das geht rückgängig zu machen. Es wird nie "wie vorher" sein, das ist schlichtweg unmöglich, aber man kann wieder zueinander finden, vor allem: Wenn beide das wollen.

    Ich habe vor vielen Jahren bedingt durch tägliche Schläge, soziale Ausgrenzung und heftiges Mobbing eine komplette Barriere aufgebaut gehabt. Also nicht nur zu einer Person, sondern zu meinen Gefühlen selber.
    Das konnte ich mit Hilfe von Therapie und einer guten Freundin wieder rückgängig machen... es war nie mehr so wie vorher, aber ich habe wieder "gefühlt" so blöd das auch klingt (ich war halt unglaublich taub gewesen, emotional).

    Deine Angst vor der Paartherapie, obwohl ich sie verstehen kann, ist völlig unbegründet:

    Denn sie kann nur helfen. Entweder stellt die Therapeutin fest, dass es nicht geht (was ich mir wie gesagt nicht vorstellen kann) aber dann ist das nicht das Resultat der Therapie. Die Diagnose erschafft nicht die Krankheit. Desshalb bekämt ihr dort Gewissheit. Und ansonsten (und das halte ich für den VIEL wahrscheinlicheren Fall) hilft euch die Therapie. Versuch dir dessen klar zu werden und deine Angst wird gelindert.

    Wie gesagt, versuch die ganze Sache weniger negativ zu sehen. Ich weiß, ich hab gut reden, ich stecke ja nicht in deiner Haut. Dennoch: Es bringt nichts, sich jetzt völlig fertig zu machen.

    Ich wünsche euch viel Erfolg,

    mfg
    Arr
  8. Palandur

    Palandur New Member

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    Gut, also naja, das ganze Thema hat sich gegessen. Wir bzw. ich habe die Beziehung heute beendet. Aber nicht, weil ich nicht mehr wollte, sondern einfach als Reaktion darauf, was sie mir heute alles so erzählt hat. Dinge wie sie wolle eigentlich keine Paarberatung, für sie sind Beziehungen noch nicht so wichtig, als dass man derartige Schritte vornehmen sollte. Damit, und mit noch so einigen anderen Dingen, hat sie heute alles untergraben, was ich versucht habe in dem knapp einen Monat, seit ich von all dem weiß, zu unternehmen, damit wir wieder zur einer normal funktionierenden Beziehung zurückkehren können. Sie hat gesagt, sie wolle auch keinen Monat mehr warten, der erste freie Termin ist nun mal erst im Januar gewesen. Und sie wüsste nicht, was eine Paarberatung ihr bringen würde...Und sie hätte mir all das nicht früher gesagt, weil sie mich nicht verletzen wollte. Nun, damit hat sie mich heute so sehr verletzt, dass ich einen Schlussstrich ziehen musste...Ich konnte nicht anders...
  9. Arrian

    Arrian Active Member

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    Oh, tut mir leid.

    Aber immerhin hast du nun Gewissheit.... wenigstens etwas.

    MfG
    Arr
  10. Palandur

    Palandur New Member

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    Nach nun knapp zwei Monaten weiß ich einfach nicht mehr weiter. Ich sitze Abend für Abend zu Haus und weiß einfach nicht, was ich tun soll. Ich vermisse sie so sehr. Und das, obwohl sie mir so sehr weh getan hat. Ich versuche, Kontakt zu ihr aufzunehmen, aber sie ignoriert alle Versuche konsequent. Ich möchte einfach über all das mit ihr reden. Aber scheinbar ist das allein mein Interesse. Ich trinke Abend für Abend diverse Biere, um überhaupt den Mut aufzubringen, mich bei ihr zu melden, aber ich erhalte keinerlei Reaktion. Und ich weiß nicht weiß nicht, was ich noch tun soll... :-/
  11. Arrian

    Arrian Active Member

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    Hi,

    Alkohol hilft nicht und du solltest nie alleine trinken (so fängt eine Sucht am leichtesten an, denn dann ist es plötzlich auch okay mittags zu trinken und irgendwann morgens).

    Geh raus, unternimm etwas mit Freunden und geh deinen Hobbies nach oder entdecke neue Hobbies. Ruf sie nicht an. Dieses "klärende Gespräch" wird es nie geben. Egal ob sie dir antwortet oder nicht. Das Gespräch, das dabei rauskommt wird dir nicht das geben, was du dir davon erhoffst. Und es wird dir danach nicht besser gehen. Du solltest es wie sie machen: Ignorieren und abhaken.

    Mach weiter. Ja ich weiß, das klingt gerade für dich unmöglich, aber das ist blödsinn. Du wirst sehen, sobald du tatsächlich weiter machst, geht es weiter. Es wird nicht sofort besser werden und Studien haben ergeben, dass eine Trennung von einem geliebten Menschen die gleichen Trauergefühle auslöst, wie der Tod eines geliebten Menschen. Das bedeutet jetzt aber auch, das es weiter geht. Ich kann mich an dein Alter gerade nicht erinnern, meine aber es war Ende 20? Dann wirst du bestimmt schon einen Todesfall in der Familie (Großeltern) gehabt haben und du wirst aus eigener Erfahrung wissen: Danach geht es auch weiter.
    Lenk dich ab, kontaktier deine Freunde, auch wenn du sie länger nicht gesprochen hast wirst du dich wundern, wie fest echte Freundschaften sind und das auch eine Funkstille kein Grund ist, den anderen zu vergessen. Das wichtigste: Leg dir selbst jetzt keine Steine in den Weg á la "Ich kann so nicht weiter machen." "Dies/das funktioniert eh nicht." "Ich hab keine Hobbies." etc.

    MfG
    Arr
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