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Onkel liegt im Sterben, denke über meinen Tod nach...

Dieses Thema im Forum "Abschiedsworte" wurde erstellt von Sibling, 16 Dezember 2015.

  1. Sibling

    Sibling Member

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    Hallo zusammen. Mein Onkel liegt im Sterben. Ich stehe ihm sehr nahe. Er sich in meiner Kindheit oft um mich gekümmert, wenn meine Eltern gearbeitet haben. Das trifft mich sehr. Ich weiß im Moment auch noch nicht wie ich damit richtig umgehen kann. Seit ich ihn so sehe denke ich über meinen eigenen Tod nach und hab mal geschaut, ob ich irgendwas tun kann, damit meine Familie nicht so viel stress haben. Da gibt es doch Möglichkeiten, dass man einen gewissen Betrag einzahlen kann, der dann für die eigene Beerdigung verwendet werden kann. Überall liest man aber, dass man nur bis 80 Jahre aufgenommen wird. Aber was passiert danach? Menschen werden ja auch älter. Bei einer Versicherung hab ich gelesen, dass man eine anteilige Überschussbeteiligung bekommt. Aber bei ner Versicherung? Hat jemand so was und kann mir sagen, wie das abläuft?
    Zuletzt von einem Moderator bearbeitet: 16 Dezember 2015
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  3. Blumengruß

    Blumengruß Member

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    Wir müssen uns halt an den Gedanken gewöhnen das ein geliebter Mensch irgendwann nicht mehr ist, es ist so schwer aber es gibt halt keine andere Wahl.

    Meine Mutter hat mich auch vor gut 6 Monaten alleine gelassen und nun bin ich auch im wahrsten Sinn des Wortes allein.

    Es gibt halt vieles was man nicht Ändern kann, man muss Lernen sich damit abzufinden. Sei viel bei ihm bis er nicht mehr ist, habe ich auch gemacht, kostet Kraft aber es ist eine Würdigung der Person.

    Netter Werbelink :schäm:
  4. Lebensfreude

    Lebensfreude Member

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    Hallo Sibling,
    das hört sich nicht so toll an- ich wünsche dir alles Gute und viel Kraft, die letzte Zeit mit deinem Onkel so gut und oft wie möglich verbringen zu können.
    Ich glaube fest daran, dass es danach weitergeht. Und genauso wie sich ein Kind im Mutterleib vermutlich nicht vorstellen kann, wie es danach sein wird, wenn es selber atmet und außerhalb der Gebährmutter ist, so können wir uns auch kein detailliertes Bild darüber machen, wie es dann sein wird. Aber auch als Mutter und Außenstehender weiß man, dass es nach der Geburt bei einem Kind weitergehen wird und ich denke, das gleiche werden sich die Personen in der Ewigkeit oder jedenfalls Gott denken bzw. wissen.

    ich habe eine Unfallversicherung, wo im Falle eines Unfalls die Begräbniskosten gedeckt sind. Für alle anderen Fäle habe ich genug Geld auf der Seite, das fürs Eingraben verwendet werden kann. Aber man muss ja kein teures Event aus enem Begräbnis machen, denke ich mir (wobei totzdemmgleich mal einige Tausender zu zahlen sind...).
    Hat dein Onkel Angst vorm Tod oder geht er gelassen entgegen?
    Ich kenne jemanden, dessen Vater krankheitsbedingt früh gestorben ist. Er war stark im Glauben und freute sich aufs ewige Leben, bevor er starb.

    Lg und alles Gute!
    Lebensfreude
  5. Sibling

    Sibling Member

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    Natürlich muss jeder irgendwann mal gehen, trotz allem ist es irgendwie schwer. Ich hab momentan einfach nicht den Kopf dafür, dass ich sagen kann, ich komme damit zurecht. Es war ein Schock für mich.
    An Lebensfreude: Ich glaube nicht, dass er groß Angst hat. ich glaube, er hat sich schon gut damit abgefunden zu gehen. Ich versuch ihm auch nicht zu sehr zu zeigen, wir es mir geht. Er weiß, dass es für mich schwer ist, aber ich will nicht, dass es ihm wegen mir unnötig grausam wird.
    Ich danke euch für die Antworten.
  6. Lebensfreude

    Lebensfreude Member

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    Hallo Silbling,
    ich glaube, damit machst du genau das Richtige, wenn du ihm nicht zu sehr zeigst, dass du dir damit schwer tust, auch wenn es sicher nicht einfach ist.
    Was man so hört, ist es für Sterbende immer einfracher zu gehen, wenn sie von niemanden zurückgehalten werden.

    Ich wünsche dir alles Gute,
    Lebensfreude
  7. Wallis

    Wallis KSF-Team/Mod Mitarbeiter

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    Hallo @Sibling.

    Deine Frage im Eingangsposting, ob es eine Versicherung gäbe für höher als 80 Jahre, würde ich dir gerne beantworten, aber wir machen hier keine Werbung. Es gibt bestimmte Versicherungsgruppen, die auch ohne Gesundheitsfragen eine Sterbegeldversicherung anbieten, und zwar auch für Personen über 70 und 80 Jahre alt. Bitte informiere dich selbst zB durch Suche in GOOGLE unter dem Stichwort "Sterbegeldversicherung" oder "Sterbeversicherung".

    In Japan übrigens gibt es seit geraumer Zeit einen Trend, dass Ältere das eigene Ableben vorausplanen, um es den Hinterbliebenen so einfach wie möglich zu machen: Da wird zB ein Foto gemacht, das man bei der Trauerfeier aufstellen kann. Ein Bestattungsunternehmen wird selbst ausgewählt und mit ihm alles abgesprochen, wie die Trauerfeier und die Beerdigung stattfinden soll. Schließlich kümmert man sich dann selbst noch um Versicherungsfragen, stimmt sich mit dieser ab, um den Hinterbliebenen evtl. Informationen zu hinterlassen. Das selbige mit Bank und anderen Vertragspartnern (zB Vermieter).

    Du siehst, man kann eine Menge auch selbst vorausplanen bzw. vorbereiten.
    Was anderes ist, wenn man plötzlich erkrankt und stirbt, und dann keine Zeit für solche Dinge mehr hat.
    Somit liegt es nicht nur am Alter, sich um solche Dinge im Voraus zu kümmern, sondern jeder könnte eigene Vorbereitungen jederzeit ausführen, um das evtl. eigene vorzeitige Ableben für Hinterbliebene so einfach wie möglich zu gestalten. Man könnte den Hinterbliebenen sogar eine Videobotschaft hinterlassen, damit die Hinterbliebenen noch einen selbst sehen und dessen Stimme vernimmt.

    Aber letztlich ist das Ableben jeder Person, die man liebt, ein schwerer Abschied. Man sollte sich nicht in Trauer vergrämen, sondern muss es auch so betrachten, dass der geschwächte Körper die Seele nicht mehr halten kann, und die Seele ein neues körperloses Leben beginnen wird, sobald sie die menschliche Hülle verlassen hat. Daher soll man dem Verstorbenen einfach nur dankbar sein, für alles was man mit ihm und durch ihn erleben durfte, vor allem für die empfangene Liebe und Fürsorge. Dann sollte man sich innerlich vom Verstorbenen verabschieden und ihn "gehen lassen", damit seine Seele sich befreien kann.

    Ich hoffe, ich konnte dir damit ein wenig weiterhelfen.

    Grüsse, Wallis
    Zuletzt bearbeitet: 24 Dezember 2015
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  8. Summerbird

    Summerbird KSF-Team Mitarbeiter

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    Hallo Silbing,

    Ja, informier dich einfach mal, was es alles gibt.

    es ist nicht einfach, wenn du traurig bist, dann bist du es. Das braucht alles seine Zeit.
    Trauer darf man auch geschehen lassen, sie gehört einfach dazu, sonst würde es sie nicht geben.
    Das Loslassen, wie Wallis schon geschrieben hat, ist sehr wichtig.
    Und dabei ist man doch traurig.

    Es begleitet einem eine ganze Weile, ein Patentrezept gibt es dazu nicht, weil jeder Mensch anders ist.

    Ich wünsche dir viel Kraft und alles erdenklich Gute.

    Alles Liebe, Summerbird
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