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Mutter gestorben Vater dreht durch !

Dieses Thema im Forum "Anonymes Forum" wurde erstellt von Nightmare325, 9 März 2018.

  1. Nightmare325

    Nightmare325 Guest

    Hallo ihr Lieben,

    ich habe Leider derzeit ein riesen Problem und komme damit nicht mehr wirklich klar bzw. mir geht das langsam an die Nieren. Aber ich fange von Vorne an :

    Meine Mutter ist kurz vor Weihnachten verstorben, viel zu früh und zu Jung durch einen tragischen Treppensturz, das war alles in allem eine harte Zeit für mich meine Geschwister und meinen Vater. Jetzt über zwei Monate später ist es leider immer noch so das mich mein Vater in den Wahnsinn treibt. Meine Mutter war eine unglaublich kümmernde, liebe Hausfrau die sich um alles im Haushalt gekümmert hat. Meiner Vater ist im Grunde auch ein unglaublich lieber mitfühlender Mensch der aber leider auch eine andere Seite hat, er kann vor allem sehr stur sein, und wenn er wütend ist brüllt er rum oder redet einfach nicht mehr mit einem mit einer versteinerten Mine. Ich will nicht unbedingt sagen cholerisch aber manchmal ist es nicht zum aushalten.

    Mein Vater ist jetzt alleine in dem riesigem Elternhaus, meine Eltern hatten 4 Katzen um die er sich auch noch kümmert. Ich habe seit dem Tod meiner Mutter versucht sehr viel und oft bei ihm zu sein um ihn nicht mit seiner Trauer sitzen zu lassen aber es gibt Phase da möchte ich einfach nur noch weglaufen, selten gibt es auch Phasen da ist er nett und freundlich und man hat das Gefühl es geht wieder aufwärts, aber im Moment ist es wieder so das ich mich kaum noch traue bei ihm vorbeizuschauen. Meine Schwester bestätigt das Gefühl.

    - Er ist gereizt, spricht kaum mit einem, versteinerte Mine
    - Macht seine Wäsche oder andere Sachen aber kommuniziert nicht mit einem
    - Er verlässt oftmals den Raum wenn man bei ihm ist oder fährt sogar mit dem Auto weg (angeblich Erledigungen machen)

    Vor kurzem war meine Schwester extra die 20km gefahren um nach ihm zu schauen und dann zieht er sich nach 5 Minuten die Jacke an, holt die Autoschlüssel und will wegfahren. Meine Schwester war ziemlich vor den Kopf gestossen. So ähnlich geht das jetzt schon seit 2 Monaten. Was mich auch sehr nervt ist das er, wenn er eigendlich Hilfe bräuchte nicht danach fragt. Er hat vor kurzem einen Schrank zum Sperrmüll rausgetragen alleine ... normalerweise viel zu schwer für ihn, aber er fragt mich einfach nicht. Vor kurzem hat sich ein Perserkater am Hintern eingesaut (das passiert leider schonmal) also musste er gewaschen werden, da das ganze nicht so einfach ist hätte ich gedacht er meldet sich bei mir. Auch wieder nichts. Er hat nur meiner Schwester geschrieben das es eine unglaubliche Sauerei war, er sich Hemd und Hose versaut hat ... aber Hilfe hat er sich keine geholt.

    Schlimmer noch ist das jetzt noch die Erbschaft ansteht und er sich beim Amt irgendwelche Zettel geholt hat die wir unterschreiben sollen damit er alles mit dem Anwalt regelt. Meine Schwester will aus einem ihr wichtigen Grund aber einen Teil der Erbschaft nicht haben, das sieht mein Vater aber nicht ein. Jetzt haben wir vorgeschlagen wir setzen uns alle drei zusammen und reden mal über die Sache in Ruhe. Das scheint ihm auch nicht zu passen.

    Ihm Moment weiss ich weder vor noch zurück. Ich will meinen Vater nicht alleine da hängen lassen aber vor drei Tagen war ich bei ihm und ausser "Hallo" war da nicht viel. Er hat seine Wäsche zusammengelegt und ist dann gut 20 Minuten verschwunden ohne mit mir zu reden. Als er wieder kahm hat er angefangen den offenen Kamin sauber zu machen (auch wieder keinerlei Diskussion oder sonstwas). Dann hat er nochmal den Raum verlassen und irgendwann bin ich einfach gegangen ... das macht mich echt fertig.

    Ich weiss nicht mehr was ich noch machen soll ....
  2. Hase

    Hase Guest

    War er vorher auch schon so zu euch beiden? Es muss ihn wohl vollkommen aus der Bahn geworfen haben. Mir kommt es so vor, als wenn er momentan in einer Scheinwelt lebt und die Realität nicht akzeptieren kann oder will.
    Jeder Mensch geht in seinem Inneren anders mit einem derartigen Verlust um. Manche bekommen auch, sozusagen einen Knacks weg. Mein Verdacht ist, das er nichtmal angefangen hat zu trauern oder zu verarbeiten. Er müsste vielleicht Mal zu einem Psychologen der sich mit Trauerarbeit auskennt.
    Ob er in seinem jetzigen Zustand aber dazu zu bewegen ist, bleibt Mal dahingestellt.

    Für euch ist das alles sehr traurig aber ich denke Mal, das ihr das erstmal so hinnehmen müsst bis seine Seele sich anders entscheidet....

    LG,,,,,,,,, Hase...... Komme momentan an mein Passwort ist rann
  3. Arrian

    Arrian Active Member

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    24 August 2014
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    133
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    männlich
    Hallo, mein Beileid.

    Okay mir fallen da mehrere Dinge ein, aber das wichtigste zu erst:


    Hast du schonmal gefragt ob er dich überhaupt da haben will? Ich meine... er wirkt auf mich wie jemand, der sowas mit sich selbst aus macht. Kann aber auch sein, das er zu stur ist sich Hilfe zu suchen.
    In beiden Fällen hilfst du ihm nicht damit im Haus zu sein. Entweder will er dich gar nicht da haben sondern seine Ruhe haben oder er kann nicht damit umgehen das du da bist und ihm deine Unterstützung anbietest und er flüchtet aus der Situation.
    Mein Rat: Stoß ihn mal auf Trauerbegleitung an. Vielleicht mal Informationen für sowas im Haus deines Vaters lassen und ihn selber machen lassen, ohne das zu "kontrollieren" oder dich zu erkundigen, was nun ist.

    Ich kann deinen Vater halt unglaublich gut verstehen. Wenn ich traurig bin oder es mir wirklich schlecht geht, dann will ich niemanden sehen. Gut ich habe den Anstand trotzdem mit Menschen zu reden, wenn sie mit mir reden... aber auf der anderen Seite habe ich auch niemanden, der mich ungebeten besucht und wenn, dann würde ich entweder nicht aufmachen oder sagen, das ich keine Zeit habe. Ich mache halt alles mit mir aus und da kann ich keine anderen Leute gebrauchen. Die nerven mich dann nur. Mir ist dieses Konzept "Jemandem geht es schlecht, also bin ich *für ihn da* (was auch immer das heißen soll)" völlig fremd. Also ja ich weiß das es das gibt usw. aber ich verstehe nicht warum das jemand wollen würde.

    Ansonsten sprich mit deinem Vater. Frag ihn doch, ob er seine Ruhe haben will oder nicht. Du kannst ihm auch sagen: "Papa, ich komme gerne und gerne bin ich hier für dich da und helfe dir wo es nur geht, aber wenn du mich so behandelst und ignorierst, dann bleibe ich halt zu Hause." Das ist durchaus gerechtfertigt. Niemand zwingt dich dir das an zu tun. Auf der anderen Seite kann er vielleicht auch den Schmerz gar nicht verarbeiten und weiß nicht was er machen soll, vielleicht hat er dich gerne um sich, will aber nicht reden. (Gut was soll man auch reden? "Mama ist tot." "Ja Papa, ich weiß." "Ich vermisse sie" "Ja ich auch".... wie gesagt... ich verstehe das Konzept nicht) So oder so kann professionelle Trauerbegleitung helfen.

    MfG
    Arr

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