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Meine Borderline Freundin

Dieses Thema im Forum "Anonymes Forum" wurde erstellt von Unregistriert, 10 Dezember 2010.

  1. Hallo

    Meine Freundin hat seit ihrer Kindheit eine instabile Persönlichkeitsstörung mit Borderline Typus.
    Diagnostiziert wurde die Krankheit letztes Jahr im Januar.
    Was das für unsere Beziehung bedeutet wurde uns erst nach und nach deutlich.
    Da wir davor schon fast 2 jahre zusammen waren ist einiges zwischen uns paaiert, da wir ja nicht wussten, dass sie ein Bordi ist.
    Wir haben uns ständlig gestritten und ich konnte nicht angemessen drauf reagieren, weil ich gar nicht wusste, dass sie alles nicht böse meint, sondern krank ist und es nicht besser kann.

    Die Therapie hat leider nichts geholfen, jetzt ist es sogar noch schlimmer.

    Da wir uns ständig gestritten haben, teilte hat sie jetzt das Bild von mir, dass ich auf der dunklen Seite stehe, zwar nicht immer aber die meiste zeit und das seit ungefähr 4 Monaten.

    Wir haben keinen Sex mehr, Liebe bekomme ich oft nur, wenn sie es einfordert.

    Sie sagt dann immer zu mir, dass ich jetzt kommen und sie küssen soll. Sie ist dann unheimloich süß und man denkt alles ist in ordnung.

    Sie versucht mich dann zu manipulieren.

    Wenn ich dann nicht drauf einsteige und sage ne ich will auch mal, dass du es machst, wenn ich das einfordere, dann entgegnet sie mir damit, dass sie es so wieso nur aus höflichkeit machden wolle.

    An einem Tag sagt sie mir, dass sie mich liebt und ma cht Pläne für die Zukunft aber dann ist wieder eine lage Phase, wo sie sich von mir trennen möchte und sagt, dass es nichts mit ihrer Krankheit zu tun hat, wir aber nicht zusammen passen würden und schon längst die Luft draußen sei.
    Wir hätten z.B. nichts gemeisam, dabei haben wir unehimlich viel gemeinsa jedenfalls wiederspricht sie sich ständig.

    Ich gehe davon aus, dass sie das nur sagt, weil sie wirklich sehr krank ist und mich in wirklichkeit liebt, denn das sagt sie ja auch öfter zu mir. Ab und zu sagt sie zwar, dass ich das ja nur hören will, wenn ich sie frage ob das wirklich stimmt aber sonst sagt sie es mir und es klingt wirklich ehrlich.

    Ich habe ihr gesagt, dass sie eine Therapie machen soll, damit wir eine gut funktionierende beziehung führen könnten zumindest so, dass sie ganz sicher weis, dass sie mich liebt und nicht nur ab und zu das sagt.

    Dazu sagt sie dann oft nur, dass sie dann hoffentlich so klar wird, dass ich sie endlich verlasse oder ab und zu sagt sie auch, dass sie merkt, dass ich ihr nicht gut tue und sie mich verlassen kann.

    Klar war ich von meiner Seite aus au ch nicht immer so korrekt, aber niemals so wie sie.

    Was meint ihr? Liebt sie mich wirklich oder ist wirklich die Luft drau0en kann man das wissen, wenn man so krank ist und ständig etwas anderes behauptet?

    Immer mal schluss machen will sie schon seit 2 Jahren wir sind balkd 3 zusammen.

    Am Anfang nur, weil sie gesagt hat, dass sie mir nicht gut tut oder wir nicht zusammen passen.

    Jetzt macht sie es ständig, nachdem wir uns oft häftig gestritten haben. Seit 3 Wochen streiten wir uns zwar gar nicht mehr, aber geändetr hat sich noch nichts.

    Meint ihr, sie liebt mich wirklich nicht mehr oder denkt ihr, dass die Krankheit ihr die ganze Sicht vernebelt?

    Grüße euch

    Unbekannt
  2. virtumento

    virtumento Active Member

    Registriert seit:
    30 Juni 2008
    Beiträge:
    833
    Zustimmungen:
    48
    Lieber Gast

    Es liest sich sehr schön, wie du auf das Wohl deiner Freundin ausgerichtet bist und ihre Krankheit im Hinterkopf behältst.
    Gleichzeitig hatte ich den Eindruck beim Lesen, dass du dich selbst ein wenig dabei aus den Augen verlierst. So etwas passiert häufiger mit Menschen, die mit einem Kranken zusammen leben oder zusammen sind.
    Es ist ratsam,. wenn man sich immer wieder vor Augen führt, welchen 'Seiltanz' eine Beziehung zu einem Kranken bedeutet. Besonders, wenn die Krankheit im Vordergrund ist. Das ist bei einer psychischen Erkrankung ja deshalb der Fall, weil die Psyche für die Beziehungsbildung und -aufrechterhaltung sehr wichtig ist. Wäre deine Freundin eher körperbehindert, dann würden die damit verbundenen Probleme nicht so unmittelbar auf euch als Paar wirken.

    Aus diesem Grund erscheint es mir als die wichtigste Frage überhaupt zu sein:
    Kannst du und willst du die Einschränkungen und Gegebenheiten, die mit dieser Partnerin für dich entstehen, mittragen?

    Manche Menschen knebeln sich derart mit moralischen Grundsätzen, dass sie sich jeden Spielraum verbieten, der ihnen durchaus gegeben ist, wen sie mit der Krankheit einer nahen Person zu tun bekommen. Die Norm heißt nämlich, dass man Kranke nicht allein lässt, dass man sich kümmert usw.
    Sie trauen sich dann gar nicht, noch einmal neu zu durchdenken und gefühlsmäßig durchleben, ob dieser Partner der richtige für einen ist.
    Sollte man zu dem Urteil kommen, dass man es vermutlich nicht leisten kann mit den Einschränkung, die krankheitsbedingt da sind, zu leben, dann ist die beste Lösung für beide (!) man trennt sich von dem Anderen.

    Mir erscheint, dass du dich das noch gar nicht gefragt hast. Willst und kannst du mit dieser Freundin glücklich (!) werden, auch in dem Fall, dass sich die Dinge nicht bessern werden, sondern möglicherweise sogar noch zunehmen könnten.

    Die Entscheidung liegt dabei 'will ich so und den lieben'. Das Suchen nach Indizien für die Liebe des Anderen erscheint mir vergebliche Liebesmüh' zu sein. Ersteres hast du unter Kontrolle, letzteres bleibt immer von deinem Standpunkt aus gesehen eine Annahme. Du wirst nie Sicherheit haben können, ob ein Anderer dich liebt. Denn nicht nur kranke Menschen setzen gelegentlich Zeichen, die wir nicht unbedingt als Liebe interpretieren.

    Lieben Gruß,
    virtumento

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