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Meine Abwärtsspirale der Depression und Inkompetenz

Dieses Thema im Forum "Sonstiger Kummer / Sorgen" wurde erstellt von Kiki.kakao, 28 September 2017.

  1. Kiki.kakao

    Kiki.kakao Active Member

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    11 Mai 2013
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    Hallo,

    ich glaube ich bin in meinem emotionalen Epizentrum des Versagens angelangt. Mir ist bewusst, dass das Leben nicht immer aus Glück und Zufriedenheit besteht. Es gehören Niederlagen, Verluste und auch Rückschläge zum Leben dazu. Es wird behauptet "Das Leben ist eine Achterbahnfahrt" oder "...kein Zuckerschlecken". Dies ist mir vollkommen bewusst und klar. Aber das Problem an der ganzen Sache, das verzwickte kann man sagen, dass ich das Gefühl habe, dass ich mich nicht auf einer Achterbahn befinde sondern auf einem Falldown Tower der nur die Richtung abwärts kennt.

    Ich habe die Befürchtung, dass ich versage. Ich versage bei meinem Studium, bei meinem Lebenszielen. Seit Jahren kämpfe ich, strampel und versuche mich aus dieser beklemmenden, beängstigenden Situation zu befreien. Und das ohne Erfolg. Ich lerne, bereite mich vor auf Prüfungen und falle immer wieder durch. Ich ertrage diese Rückschläge kaum noch. Es ist nicht mehr frustrierend wenn man sein Herzblut, Schweiß und Zeit darin investiert und als Lohn erntet man Misserfolg. Mit jedem weiteren Semester, sind meine Prüfungsängste größer und intensiver geworden. Sie sind mittlerweile zu einer regelrechten Panik herangewachsen. Diese Ängste manifestieren sich mittlerweile als eine Art dunkle Wolke, die über mir hängt.

    Diese Ängste sind eine Art Gefängnis geworden. Ein humorvoller, lebensfroher und lebenslustiger Mensch ist zu einem Schatten seiner Selbst geworden. In mir herrscht eine völlige Lustlosigkleit, da ich jegliches Handeln als erschöpfend und vergebens ansehe. Ich bin völlig übermüdet, da ich mitunter an Schlafstörungen leide. Auch wenn ich Kaffee und Energiedrinks in mich schütte werde ich nicht wirklich wach. An manchen Tagen stehe ich völlig neben mir. Ein organisierter , zuverlässiger und bedachter Mensch wird mit nichts fertig, ist abwesend.

    Das was mich bis tief ins Mark erschüttert, ist die Tatsache, dass Suizidgedanken immer konkreter und vor allem häufiger auftreten. Sie kommen plötzlich, überrumpeln einen regelrecht wie aus dem Hinterhalt. Dafür bedarf es nicht einmal mehr ein Missgeschick oder Misserfolg.

    Aus meiner Not habe ich mich entschlossen eine Therapeutin zu kontaktieren. Ich bin mit Zuversicht in das Gespräch gegangen und wurde enttäuscht. Grundlegend enttäuscht. Im Laufe der Sitzung wurde mir die Therapeutin immer mehr unsympathischer und zu wieder. Zu Beginn starrte sie mich an und ich war völlig hilflos. Als ich anfing zu berichten wie meine Gefühlswelt momentan aussieht und was mich beschäftigt, stellte Sie klar, dass Sie mir keine Ratschläge oder Hilfe anbietet, sondern nur eine Analyse. Dazu kritisierte sie mich ohne mich zu kennen oder zu bemerken, dass die Gesamtsituation mit ihr mir absolut unangenehm war. Auch teilte sie mir Floskeln mit, dass das Leben eine Kampf sei.
    Sind Therapien tatsächlich zu frustrierend? Ich bin aus dieser Sitzung mit einem Minderwertigkeitsgefühl und meine dunkle Wolke braute sich zu einem Gewitter zusammen. Die Stimmung hielt dann mehrere Tage an mit zugehörigen Selbstzweifeln und Selbsthass. Dazu hasse ich Menschen, die verlangsamt sprechen und bedeckt, gar flüstern. Sie saß an einem Ende des Zimmers unter eine Wand in ihrem kleinen gemütlichen Sessel und ich saß am anderen Ende es Zimmers unter der Wand. Zwischen uns herrschte der leere Raum von ca. 3 Metern. Hätte sie mehr gesprochen, hätte ich sie wahrscheinlich nicht einmal verstanden. Das Zimmer war eines der lieblosesten Zimmer die ich gesehen habe. Wenn man Eintritt hat man das beklemmende Gefühl man möchte sofort wieder gehen oder keine Sekunde länger bleiben als nötig. Selten habe ich mich bei einem Menschen unwohler gefühlt.

    Ich habe das Gefühl ich kämpfe im Leben nicht mit einem Schwert sondern mit einem Brot, dabei wäre doch ein Teppichmesser das mindeste oder?

    Antidepressiva wäre für mich keine Option, da ich die Ursache selbst bewusst angehen möchte und nicht durch Happy Pills mir Glück oder Zufriedenheit vorgaukeln möchte. Zusätzlich sind mir die Nebenwirkungen schlicht zu heikel.

    Aber was kann ich tun? Was kann ich gegen meine Angstzustände tun? Meine Spirale der Inkompetenz durchbrechen? Wie kann ich diese Beklemmung wieder los werden? Wie kann ich wieder glücklich sein ohne Maske???

    Vielen Dank für das Zuhören, Interesse und jede Antwort und Hilfe.

    Beste Grüße

    Kiki
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  3. Kinimod

    Kinimod KSF-Team Mitarbeiter

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    Hallo Liebe Kiki,

    Ja das Leben ist nicht einfach.

    Viele Denken jetzt kommen sie die "7 fetten Jahre".
    So haben auch immer meine Eltern gedacht und gelebt. Immer alles auf den letzten Drücker, nie Geld und Glücklich wird man wenn die "7 fetten Jahre" beginnen.

    Nun ja ich kann Dir sagen das Glück nicht vom Erfolg abhängt.

    Egal wie viel oder wie wenig Geld Du hast Du wirst unglücklich sein.

    Es sind die anderen Dinge die Dich Glücklich machen.

    Ich war auch mal in einer Situation (kommt immer noch vor) wo ich einfach unzufrieden mit meinem Fortschritt bin.
    Ich glaube das ist Teil des Mensch seins. Man möchte einfach mehr und entweder man gibt auf und lässt es so wie es ist.

    Du möchtest mehr erreichen und schaffst es nicht Du versagst "immer wieder".
    Ja klar macht das ein fertig.

    und um Ehrlich zu sein wenn ein Mensch nur Niederlagen hat, wird ihn das töten.

    Jetzt habe ich viel über Glücklich sein gesprochen und wie man es nicht ist...
    Aber wie ist man dann Glücklich.

    Habe Spaß.
    Tu etwas mit Leuten die Du magst und die Dich mögen.
    Es muss nichts mit Deinem Erfolg im Leben zu tun haben, was Du dann tust. Hauptsache es bereite Dir ein wenig Freude.
    Ist es so einfach??? Ja!

    Es gibt noch ein paar andere Dinge...
    Wenn Du durch Niederlagen unglücklich wirst... dann wirst Du durch Erreichen von Zielen Glücklich.
    Also such Dir kleine Dinge die Du schaffen kannst und mach sie, erreich diese Ziele und vertrau mir Dir wird es besser gehen.

    Es tut mir leid, ich würde Dir gerne schreiben was Du genau tun musst um im Leben Glücklich und zufrieden zu sein.
    Aber das kann ich leider nicht, es muss jeder selbst herausfinden und selber tun. Denn das ist ein Teil von dem Weg der ein Glücklich macht.
    War bei mir auch so.


    Ich wünsche Dir alles gute!!

    Falls Du noch was von mir lesen möchtest... in diesen Thread Gedanken des Kinimod habe ich noch einige "Weisheiten aufgeschrieben vielleicht hilft Dir davon ja noch was weiter...

    Lieben Gruß

    Kinimod
  4. Arrian

    Arrian Active Member

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    Dann lass es sein.

    Offensichtlich ist Studium nichts für dich. Es macht keinen Sinn etwas weiter zu machen, wenn man schon Panickattacken deswegen bekommt. Und wenn du wirklich ständig lernst und trotzdem durchfällst... dann tut's mir leid... aber dann ist offensichtlich Studium nicht deine Sache. Ich sage nicht das du zu dumm bist oder ähnliches, nur das du nicht fürs Studium gemacht bist.

    Brich ab und such dir eine Ausbildung. Das sollte dir ziemlich leicht fallen und du hast schnell Erfolgserlebnisse. Ich möchte dich nicht entmutigen.. aber du machst dich damit einfach nur kaputt, wenn du ständig gegen Wände anrennst. Es ist keine Schande darin, nicht zu studieren.

    Tut mir leid, aber das ist absoluter Blödsinn.

    Warum hat man Prüfungsangst? Weil man bestehen muss. Waru muss man bestehen? Weil man einen Abschluss braucht. Warum braucht man einen Abschluss? Um Geld verdienen zu können.

    Warum machen Menschen sich Sorgen um ihre Zukunft? Weil sie befürchten nicht genug Geld zum Leben zu haben und so ein Leben lang abhängig zu sein.

    Dieser ganze "Geld macht nicht Glücklich" blödsinn, den kann ich nicht mehr hören. Natürlich haben auch die Superreichen sorgen und Ängste.
    ABER das sind ganz andere Sorgen, als die, ob man vielleicht mal Obdachlos wird. Oder Nichts zu Essen im Kühlschrank hat.

    Geld alleine macht einen nicht Glücklich. Natürlich nicht. Ansonsten wäre das:

    Du besitzt jetzt 1.000.000.000.000.000,00€

    schon das Rezept zum Glück.

    Aber die Dinge, die man sich mit dem Geld ermöglichen kann, die machen einen Glücklich.

    Wie heisst es immer? Willst du einen Partner, dann musst du selbstbewusst sein, freundlich etc.

    Ja sag mir mal wer selbstbewusster ist. Der in der Eigentumswohnung, der die Zeit hatte viel zu lernen und zu reisen und somit viel zu erzählen hat.
    Oder der, der in seiner kleinen billigen Wohnung wohnt und nichtmal immer einen gefüllten Kühlschrank hat?
    Also, Geld ermöglicht einem (keine Garantie, aber schafft einfachere Bedingungen) leichter einen Partner zu finden.

    Was macht noch Glücklich? Hobbies.
    Was kosten Hobbies? Unglück, Sorgen und Schulden? Ach ne! Zeit und Geld. Und wer hat Zeit und Geld? Mhhhh sicher nicht der arme Schlucker. Zeit vielleicht, wenn er gar nicht arbeiten geht... aber wenn man genug Geld hat, dann hat man wenigstens die Wochenenden Zeit... oder man hat so viel Geld, dass man gar nicht mehr arbeiten braucht... und schon hat man endlos viel Zeit.

    Gesundheit macht glücklich.
    Und es ist ja bewiesen, das arme Menschen in viel besseren, gesundheitlichen Umständen leben, als reiche.
    Ich meine mal, man sieht es ja... Afrika, einer der ärmsten Kontinente der Welt... die haben keine Probleme mit Krankheiten wie Aids, Cholera und anderen Krankheiten, die in reicheren Regionen der Welt bereits ausgerottet sind. Das hat nix mit Geld zu tun.
    Und das Privatpazienten bevorzugt werden, das ist kein Gerücht, sondern Praxis. Außerdem: Wenn man sich (beispielsweise) überlegen muss "Zahl ich den Zahnersatz oder lasse ich ne Lücke?" helfen ein paar Zehntausend € extra auf dem Konto auch eine Entscheidung zu treffen.

    Was macht denn noch Glücklich... Freunde :)

    Toll, Freunde kann man bekanntlich nicht kaufen. Vollkommen richtig.
    Aber in wie fern steht einem Geld nochmal dabei im Weg gute Freunde zu finden? Ach ja: Gar nicht.

    Tu etwas was spaß macht:
    Bitte Zähl 5 Dinge auf, die dich nichts kosten und Spaß machen. Ach ja... gibts nicht.


    MfG
    Arr
  5. Kinimod

    Kinimod KSF-Team Mitarbeiter

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    Hallo Arrian,

    meine Aussage bezog sich nicht auf Superreiche und ich meinte auch nicht das Geld dabei hilft Glücklich zu machen.

    Aber ich weis das ich auch mit wenig Geld sehr Glücklich sein kann und das Mehr Geld anderen nicht wirklich Glücklicher macht als mich.

    Ja wenn man Genug Geld zum leben hat, hat man einige Sorgen weniger.
    Aber Du bekommst anderen Sorgen...

    Es ging mir um das Prinzip Sorgen an sich ein wenig besaite zu schieben.
    Nicht Ignorieren von Sorgen, sondern das man sich davon fertig machen lässt.

    Es geht mit nicht darum zu sagen Du brauchst Kein Geld um Glücklich zu sein... sondern das Geld nicht unbedingt das Ausschlaggebende ist.
    Abgesehen davon kannst Du nicht in kurzer Zeit soviel Geld haben (Millionen) das Du sofort und für immer Glücklich bist.
    Es geht hier darum Personen zu zeigen, dass es auch andere Wege gibt um Glücklich zu werden


    Und ich habe ein paar Dinge die mich nichts kosten und Spaß machen (bzw. nichts mehr kosten oder wenig Kosten damit verbunden waren) :)

    Gruß

    Kinimod
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