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Dieses Thema im Forum "Ich habe es geschafft! Meine Erfolgsgeschichte" wurde erstellt von Little-Girl, 23 Oktober 2012.

Status des Themas:
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  1. Little-Girl

    Little-Girl Member

    Registriert seit:
    29 Juli 2012
    Beiträge:
    82
    Zustimmungen:
    8
    Hallo liebe Leser,

    meine kleine persönliche Erfolgsgeschichte.

    Vorab ist zu sagen das meine Mutter sich von meinem Vater getrennt hat als ich 6 war. Ich hatte weder vor noch der der Scheidung ein gutes Verhältnis zu meinem Vater. Er wollte mich nicht haben. (Habe ich leider immer noch nicht) Genau sechs Jahre später trennte meine Mutter sich von ihrem neunen Partner den ich als Vater angesehen hatte.
    Ich war ein Stilles Kind was wenig sprach.

    Alles fing in meiner frühen Kindheit an. Meiner Mutter viel auf, das ich im Gegensatz zu meiner 16. Monate älteren Schwester spät angefangen habe zu reden. Das war jedoch nicht weiter schlimm.
    Ich bin zusammen mit meiner Schwester in den Kindergarten gegangen, wo ich immer im Schatten meiner Schwester stand. Sie passte immer auf mich auf und war für mich da.
    In meinem letztem Kindergartenjahr war ich alleine und somit im Kindergarten ohne meine Schwester. Ich habe weiterhin nicht viel gesprochen. Weswegen ich auch zur Logopädie musste. Auch stellte man in meiner frühen Kindheit ein Hörschaden fest. Ich wurde an den Ohren Operiert, da ich vorher nicht gut hören konnte, was mein Sprachverhalten erklärt.

    Nun kam ich in die Schule und alles ging den Bach runter.
    Die damals noch genannte Kindergärtnerin war der Meinung das ich noch nicht zur Schule gehen sollte. Aufgrund meines Sprachverhaltens. Jedoch war der Örtliche Schulleiter ganz anderer Meinung. Und wollte das ich zur Schule gehe. Nach nur einem Halben Jahr war er jedoch der Meinung das ich wieder in den Kindergarten bzw in den Schulkindergarten (Vorschule) gehen sollte. Dies war nicht möglich, da kein Platz für mich frei war. Somit habe ich auf raten des Schulleiters das erste Schuljahr mehr zu Hause als in der Schule verbracht und dann die erste Klasse wiederholt.
    Im Schuljahr darauf habe ich dann die erste Klasse wiederholt. Was sich als positiv auslegte. Aber ich war immer noch nicht auf dem Stand der damaligen Klassenkameraden, die ein Jahr jünger waren. Ich habe als Zukunftsperspektive gesagt bekommen, ich würde niemals den Hauptschulabschluss schaffen. In der zweiten Klasse habe ich Förderunterricht von einem Speziellen Sonderschulpädagoge (Wie es damals noch hier) im Fach Deutsch und Mathe bekommen. In der dritten Klasse wurde ich auf Legasthenie von der örtlichen Förderschule Schwerpunkt Lernen überprüft. Es stellte sich heraus, das ich ein Sonderpädagogischen Förderbedarf hätte, der jedoch noch geringgradige ist und ich auf der Regelschule weitgehend gefördert werden soll.
    Auch wurde ich in der Kinder und Jugendpsychiatrie untersucht. Es stellte sich heraus das ich Emotional und Sozial leicht beeinträchtigt, jedoch ein gesundes aufgewecktes Kind bin.

    Als ich auf die OS gegangen bin wurde ich erneut auf Legasthenie überprüft und nun stellte sich heraus das ich besser für zwei Jahr die Förderschule besuchen soll. Somit bin ich aus der 5. Klasse erstes Halbjahr in die 7. Klasse zweites Halbjahr gewechselt. Der Schulwechsel tat mir schulisch gesehen gut. Ich bin wieder gerne zur Schule gegangen. Aber viele angebliche Freunde wendeten sch von mir ab. Wollten nichts mit so einem dummem Menschen zu tun haben.
    Zwei Jahre später, 2003 musste ich umziehen, aus Beruflichen gründen meiner Mutter. ich bekam erneut eine Empfehlung eine Förderschule zu besuchen und vom Schulamt die Genehmigung. Meine Schwester besuchte das Gymnasium.
    Ich bin drei weitere Jahre zur Förderschule gegangen (hatte die 8. Klasse freiwillig wiederholt, da ich so in eine neu zusammengesetzte Klasse gekommen bin.) Damals war ich 13 Jahre. Die Schule tat mit gut und hat mir sehr viel Selbstvertrauen geschenkt.
    Ich habe mit 16. den Hauptschulabschluss gemacht und dann zur BBS gegangen.Mit einem kleinem Umweg habe ich dann den Realschulabschluss nachgeholt. Und dann zwei Jahre meine Schulische Ausbildung zur Sozialassistentin gemacht. Nun besuche ich die Fachschule Erzieher uns schließen im nächsten Sommer meine Ausbildung ab. Stehe kurz vor den Prüfungen, was ein Fachabitur beinhaltet.

    Mein Sprachverhalten hat sich gebessert. Ich spreche nun und auch mit Fremden. Zwar spreche ich immer noch nicht so viel. Und für mein alter (22) bin ich immer noch still und zurückhalten. Ich habe Probleme mich zu öffnen. Ich denke immer viel darüber nach was andere von mir halten. Das ist ein Problem woran ich noch arbeiten muss. Bei der Arbeit/ Praktikum habe ich keine Probleme mich gegenüber den Kindern/ Jugendlichen zu behaupten/ autoritär zu sein.

    Mein Fazit aus meiner Lebensgeschichte ist, das auch wenn man Steine in den Weg gelegt bekommt, etwas erreichen kann. Man darf nie aufhören an sich zu glaube.

    Ich hatte eine schöne aber auch komplizierte Kindheit und Schullaufbahn aber ich bin meinen Weg gegangen. Und werde nun erreichen was mein Traum ist. Erzieherin zu sein und mit Kindern/ Jugendlichen zu Arbeiten.

    Ich wünsche allen die kraft ihr ziel zu erreiche und eine liebevolle Familie zu haben die hinter einem steht.

    Lieben Gruß schmile
    mrsperücke gefällt dies.
  2. Kinimod

    Kinimod KSF-Team Mitarbeiter

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    :super:
    Ich beglückwünsche Dich für Deine Erfolg.

    und Wünsche Dir weiterhin alles Gute und viel Erfolg.

    Danke das Du diesen Erfolgsbereicht hier geschreiben hast. Mir gibt das Mut.:)

    Lieben Gruß

    kinimod
  3. Hase55

    Hase55 Active Member

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    Halle
    Wow, absolut toll!:wink:

    --Ich denke immer viel darüber nach was andere von mir halten--- genau DAS ist bei meinem Kind auch so. Frage mich wo sowas herkommt! Hast du da schon Erkenntnisse?

    LG
  4. Little-Girl

    Little-Girl Member

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    Hallo,

    nein eine Erkenntnis habe ich nicht wirklich. Eine Vermutung natürlich schon. Na ja das hat ja was mit der Psyche eines Menschen zu tun. ich denke, das man als Kind Erfahrungen sammelt, die sich auf eine gewisse Art im Gehirn festsetzt, und man ungewollt auf diese Erfahrungen zurück greift um sich zu schützen. Nicht wieder Ablehnung zu bekommen.
    ich möchte jetzt nicht sagen, das dein Kind ablehnung erfahren hat, aber auch andere Erfarungen die negativ sind können solche Verhaltensweisen auslösen.
    Ich bezeichne dies als Schutzfunktion der Psyche

    Ich hoffe ich konnte dir ein bisschen Helfen, auch wenn deine Nachfrage schon etwas lange her ist.
    mrsperücke gefällt dies.
  5. ChristaLange

    ChristaLange New Member

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    Erst einmal herzlichen Glückwunsch zu deinem tollen Erfolg! Das zu lesen hat mir wirklich Freude bereitet :)

    ich habe einen ähnlichen Weg begangen. Allerdings habe ich es ohne Hilfe von einer Psychotherapeutin nicht geschafft. Das Problem mich Fremden Menschen gegenüber zu öffnen, gehe ich zur Zeit noch an. Ich bin seit 6 Monaten bei Frau Claudia Roberts in therapeutischer Behandlung und kann schon immense Fortschritte verzeichnen. Ich hoffe mein Ziel Ende des Jahres erreicht zu haben und meine Ängste/Zurückhaltung überwunden zu haben. Ich lasse euch mal die URL der homepage und die Rufnummer von meiner Therapeutin hier. Kann ja sicherlich nicht schaden und vllt hilft es hier ja jemandem weiter.

    Edit by Admin:

    Solche Sachen bitte vorher mit der Administration abstimmen!!!


    Viele Grüße,
    Christa
    Zuletzt von einem Moderator bearbeitet: 16 September 2013
  6. Markus75

    Markus75 New Member

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    Vielen Dank für Ihre Geschichte!Sie gab mir auch Kräfte weiter zu leben und etwas zu erreichen!
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