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Geschichte meiner Reue?

Dieses Thema im Forum "Trennung Liebeskummer Herzschmerz Untreue" wurde erstellt von Agresson, 17 August 2017.

Status des Themas:
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  1. Agresson

    Agresson New Member

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    Als erstes möchte ich mich Vorstellen, mein Name ist Agresson und ich bin 16 Jahre Alt. Diese "Autobiographie" schildert ein/mehrere Ereignisse die mein Leben von Grund aus verändert haben. Ich bin mir nicht sicher ob diese wirklich in dieses Forum passt, jedoch wollte ich sie einfach einmal Posten um eventuell die Gedanken von anderen zu dem Angesprochenen Thema zu erfahren. Ich hoffe außerdem dass dies vielleicht mein Gefühl der Reue etwas mildert. Natürlich ist dies keine wirkliche Autobiographie, es ist lediglich eine Schilderung meiner Gedanken.

    Für Personen die eventuell meinen anderen Thread zu diesem Thema gelesen haben sage ich nun dies: Die Daten in meinem ersten Thread waren gänzlich falsch, teils liegt es daran das ich ein äußerst schlechtes Gedächtnis habe, zum anderen liegt es daran dass ich mich zu diesem Zeitpunkt sehr schlecht gefühlt habe.
    Als nachfolgende Information dafür: Ich habe versucht den Names der genannten Person herauszufinden, meine Schwester konnte sich jedoch genauso wenig an ihn erinnern. Die einzige Möglichkeit die ich jetzt noch habe wäre es in meiner alten Schule nachzufragen. Ob sie solche Informationen jedoch preisgeben würde ist mir unklar.

    Autobiographie eines 16-Jährigen


    Wie fängt man so etwas an? Wie soll ein 16-jähriger überhaupt in der Lage sein eine Autobiographie zu schreiben, er ist ja erst 16 und hat somit noch nicht viel erlebt. Doch ich schreibe nicht nur was geschehen ist, nein, das geschehene ist in diesem Fall lediglich ein kleiner Teil vom großen und ganzen. Gedanken, Gedanken sind ein großer Teil des Menschen, manche Menschen reden viel und denken wenig während andere Menschen wenig reden und dafür aber viel denken. Ich persönlich zähle mich zu letzterem. Nur in meinen Gedanken bin ich wirklich frei, in meinen Gedanken werde ich nicht von anderen beurteilt, in meinen Gedanken muss ich mich nicht an gesellschaftliche Normen halten, in Gedanken kann ich wirklich ich sein.


    Ich war einmal anders, habe wenig nachgedacht und immer das erste was mir durch den Kopf schoss gesagt. Ich habe auf niemanden gehört da mir das Wort „Autorität“ gänzlich fremd war. Dies hatte natürlich zur Folge dass ich des Öfteren Probleme mit Mitschülern, Lehrern und sogar meinen eigenen Eltern hatte. Doch all das war einmal, es war bis zu meinem 13 Lebensjahr so, denn die Ereignisse die sich in der Sechsten Klasse abspielten änderten meine Sichtweise auf alles durch und durch.


    Wie bereits erwähnt war ich einmal ein ungehobelter Rotzbengel Jetzt wo ich darauf zurück widert es mich ein wenig an, ich kann einfach nicht verstehen wie ich einmal genau das war was ich heute verabscheue. Ich half wirklich dabei Lehrern ihren Job zur Hölle zu machen,ich prügelte mich mit meinen Mitschülern, schoss mit Gummibändern Papier nach anderen und rief immer wieder irgendwelche Dinge mitten im Unterricht. Ich tat dies um „Cool“ zu sein, ich wollte von den anderen Jungs akzeptiert werden, ich brauchte ihr Lachen und ihre Zustimmung um mich gut zu fühlen. Wenn ich heute darauf zurück sehe merke ich dass dies Vermutlich an mangelnden Selbstvertrauen lag, ich tat all dies um dazuzugehören und hatte schreckliche Angst alleine zu sein. Ich hatte Angst davor dass andere Denken ich wäre ein „Außenseiter“ oder „Einzelgänger“, denn ganz ehrlich, wer möchte denn so etwas sein? Ein Junge ohne Freunde, der Tag ein Tag aus alleine ist, der in den Pausen an seinem Platz sitzt oder draußen auf einer Bank sitzt und liest. Das war meine damalige Einstellung zu diesem Thema, ich wollte einfach dazugehören. Doch ein einziges Ereignis setze einen Prozess der Änderung in mir in Gange, ein Ereignis das für andere, beliebte Schüler vermutlich als Alltäglich angesehen wird. Doch für mich ist es noch heute wie eine offene Wunde, eine Wunde an der ich langsam aber sicher zu Grunde gehe.


    Es war relativ nahe am Ende der Sechsten Klasse, da einer meiner Mitschüler einer Lehrerin einen Fußball auf den Kopf geworfen hatte wurde uns das Ausüben dieser Sportart für das restliche Jahr verboten, daher spielten wir dann jeden Tag auf der Pause ein Spiel namens „Räuber und Gendarm“. Ich denke mal dass dieses Spiel den meisten bekannt sein sollte, doch für Personen die es nicht kennen ist hier eine kurze Erklärung. Im Spiel „Räuber und Gendarm“ gibt es zwei Teams, die Räuber und die Gendarm Am Anfang des Spiels wir ein leicht zugänglicher Ort als Gefängnis gewählt, die Räuber kriegen ungefähr eine Minute um wegzurennen und danach müssen die Gendarme diese Räuber abtippen um sie ins Gefängnis zu befördern. Die Räuber jedoch, können Spieler die sich im Gefängnis befinden wieder befreien indem sie sie abtippen, das Spiel endet wenn alle Räuber im Gefängnis sind oder die Pause zu Ende ist. Das Spiel an sich spielt keine Sonderlich große Rolle in den nachfolgenden Ereignissen, jedoch wollte ich die Umstände nicht unerwähnt lassen.


    Da spielten wir also eines Tages auf der Pause Räuber und Gendarm. Es war eine anstrengende Runde da es äußerst Warm war, ich wurde als einer der letzten Räuber unentwegt von den Gendarmen verfolgt, doch während ich die Aufmerksamkeit der meisten Gendarme auf mich lenkte, gelang es einem meiner Kumpanen das gesamte Gefängnis auf einen Schlag zu befreien. Der Trick war geglückt, ich jedoch opferte dafür mein ( rhetorisches ) Leben. Nun ging ich also Gefangen auf das Gefängnis zu als plötzlich drei Mädchen auf mich zukamen. Eines davon kannte ich nur als zu gut. Schon seit Anfang des Jahres sah ich sie immer wenn ich von der Pause zurück in meinen Klassenraum ging, sie stand immer vor ihrem Klassenraum und unsere Blicke begegneten uns in dieser Zeit mehr als einmal. Bevor ich es überhaupt wusste verliebte ich mich in sie. Sie war das schönste Mädchen was ich je gesehen habe. Wenn ich heute darüber nachdenke kann ich mich nicht einmal mehr an ihr Gesicht erinnern. Es muss über all die Jahre in Vergessenheit geraten sein. Bevor sie sich mir also mit zwei ihrer Freundinnen näherte hatte ich noch nie auch nur ein Wort mit ihr gewechselt. Da standen wir also da, ich auf der einen Seite und sie mit ihren Freundinnen auf der anderen. Ich war sichtlich verwirrt da ich mir anfangs nicht vorstellen konnte was sie eventuell von mir wollte. Dies ging noch zirka eine Minute so, bis eine ihrer Freundinnen das Wort ergriff. Sie sagte einen einzigen Satz der mich jedoch damals bis ins Fundament erschütterte. Sie sagte „Meine Freundin ist in dich Verliebt“. Ich wusste nicht was ich sagen soll, ich konnte mir beim besten Willen nicht vorstellen, warum sie mich Lieben würde. Ich dachte mir dinge wie „Wie hoch ist denn die Chance dass wir uns beider Lieben“ oder „Das ist doch alles nur ein Traum“. Und je mehr ich darüber nachdachte desto mehr Angst kriegte ich, mir hatte davor noch nie jemand Gestanden, wie kann es also Möglich sein dass dies jetzt passiert. Ich wusste dass ich Glücklich sein sollte, ich wusste dass ich gleichermaßen Antworten sollte. Doch ich tat es nicht, nein, ich machte den größten Fehler den man in diesem Moment begehen könnte. Ich rannte. Ich rannte um mein Leben, ich versteckte mich irgendwo auf dem Schulhof und kauerte mich hin. Ich hatte in meinem Leben noch nie so viel Angst wie in diesem Moment, bis heute hat sich dies nicht geändert. Ich kam an diesem Tag zu spät zum Unterricht. Danach ging alles mehr oder weniger Bergab. Ich befand mich in einer Art „Spirale der Depression“ in die ich über die Jahre hinweg immer weiter und weiter hinunterglitt. Diese „Spirale“ lässt sich in „Phasen“ aufteilen. Als erstes schottete ich mich von meinen sozialen Kontakten ab, während ich vorher der Lauteste in der Klasse war wurde ich nun zum Ruhigsten. Es ist zu bedenken das meine schulischen Leistungen bis zu diesem Zeitpunkt äußerst schlecht waren, ich schrieb hauptsächlich Vieren und war lediglich in Sport und Englisch gut. Doch nach diesem Ereignis wurde ich besser, durch meinen sozialen Rückzug hatte ich mehr Zeit für die Schule. Ich verbrachte die meiste Zeit damit zu Lernen und in den Pausen las ich meistens. Und über die Schuljahre hinweg verbesserten sich meine schulischen Leistungen immer mehr, während ich in der 5 und 6 Klasse einen Durchschnitt von 3.5 – 3.6 hatte verbesserte sich dieser in der 7 Klasse zu einer 3.0, in der 8 Klasse zu einer 2.2, in der 9 Klasse zu einer 1.6 und dann Schlussendlich bei Abschluss der Realschule zu einer 1.5.


    Ich weiß immer noch nicht ob dies nun ein vom Schicksal gewollter Umschwung war, eine Art „Lektion“ die mich Reue spüren lassen hat. Es ist sowohl Segen als auch Fluch gewesen, es hat solch drastische Maßnahmen benötigt um mich zum Handeln zu bringen. Ich frage mich Heute nur umso mehr was geschehen wäre wenn ich Angenommen hätte. Wäre ich glücklich mit ihr gewesen, hätten sich meine schulischen Leistungen verbessert? Ich denke nicht, gerade in meiner Schulzeit habe ich beobachtet wie Beziehungen auf-, und untergegangen sind. Ich habe gesehen welch Freude viele gespürt haben nur um sie dann kurze Zeit später von Trauer verzerrt zu sehen, ich gab nach solchen Trennungen immer einen Ratschlag: „Heute fühlst du dich vielleicht als wolltest du nicht mehr Leben, du denkst daran dich die nächstbeste Brücke herunterzuwerfen um deiner Trauer ein Ende zu machen. Doch du musst nach vorne sehen und diese Trauer hinter dir lassen. Morgen ist auch noch ein Tag, sie war einfach nicht für dich bestimmt.“. Ich persönlich weiß ganz ehrlich nicht wie ich solche Ratschläge geben konnte? Meine erste und einzige Liebe endete bevor sie überhaupt begann. Doch ich konnte dennoch nachvollziehen wie diese Personen sich fühlten, ich selber versank nach dieser Erfahrung in Depression. Ich gab diese Ratschläge weil ich nicht wollte dass Leute so enden wie ich, ich der sich heute noch nicht von diesem entscheidenden Moment in meinem Leben erholt habe.


    Nun weiter zur zweiten Phase, der „Aufschubphase“. Damals dachte ich dass ich alles Klarstellen könne, ich wollte ihr und mir nur etwas Zeit lassen. Diese Zeit wurde dann immer länger, doch immer wenn ich eine Entscheidung treffen wollte schob ich es weiter auf. „Es eilt doch nicht, sie geht doch nirgendwo hin.“ dachte ich mir immer und immer wieder. Ich dachte dies so lange bis sie die Schule wechselte und ich sie nie mehr sah. Ich erfuhr dies von meiner kleinen Schwester, sie hatte einige Klassen mit ihr und wusste mehr oder weniger über die Situation beschied. Im ersten Moment war ich Schockiert, ich hatte zu lange gewartet. Sie zog um, meine Schwester wusste nicht wohin, sie kann sie damals nicht einmal beim Namen. Da war ich also, ich kannte das Mädchen das ich liebte nicht einmal beim Namen, und nun wusste ich auch nicht wo sie war. Ihre beiden Freundinnen waren in den Jahren davor ebenfalls von der Schule abgegangen. Es gab niemanden mehr der wusste, wohin sie ging.


    Damit begann die dritte Phase, die Phase der Depression. Die ersten Tage war ich einfach nur niedergeschlagen, ich hatte auf nichts mehr Lust und wollte mich einfach im nächstbesten Wald vergraben um nie mehr jemanden sehen zu müssen. Ich kam mit meiner Reue nicht zurecht und fokussierte mich nun gänzlich auf die Schule. Ich versuchte zu vergessen, doch ich schaffte es einfach nicht. Somit nahm ich die Reue als Ansporn, ich sah sie als eine Art Strafe für mein benehmen in all den Jahren davor. Ich nutze sie als Ansporn um mich zu verbessern um ihr dann irgendwie später wieder gegenüberzutreten. Wie genau ich dies anstellen würde weiß ich nicht, wann ich dies tun würde ist ebenfalls unklar. Ich stehe momentan an einer Art Weggabelung da ich nicht weiß, ob ich eine Ausbildung absolvieren will oder eine Fachoberschule besuche. Doch wenn der Tag kommt werde ich es wissen. Ich versank nach und nach einer Art Selbsthass und dachte immer mehr und mehr daran mir einfach das Leben zu nehmen um alles zu beenden. Doch ich tat es nicht, ich dachte lediglich daran. Ich könnte nicht ja nicht einfach gehen ohne mich zu Entschuldigen, nein, wenn es eines gab was ich über die Zeit hinweg lernte war es Höflichkeit. So ging es dann bis zur neunten Klasse weiter.


    Danach gibt es nur noch nie momentan noch letzte Phase, die Phase der Akzeptanz. Ich akzeptierte die Schuld, ich Umarmte sie und sah sie ein. Sie war, und sie ist heute noch ein Ansporn mich zu verbessern. Ohne sie würde ich vermutlich heute nicht stehen, wo ich bin, ich würde vermutlich mit einem Hauptschulabschluss einen Beruf erlernen der mir nichts als Trauer bereitet. Ich würde diesen Beruf ausführen und vermutlich irgendwann alles im Suizid beenden. All das ist natürlich nicht klar, ich kann nicht wissen was geschehen wäre, ich kann nur spekulieren. Also akzeptierte ich die Schuld und lebe bis heute mit ihr um sie eines Tages zu vergelten. Ich arbeite mich sozusagen aus meinen Ketten heraus.


    Dies ist vermutlich vorerst das Ende meiner Autobiographie ( wenn ich diese überhaupt so nennen kann, es ist alles in allem vermutlich einfach nur eine Schilderung meiner Gedanken ). Ich hoffe diese Reue eines Tages loszuwerden, und arbeite auf diesen Tag hinaus. Wer all dies Gelesen hat dem kann ich nur danken. Ich danke ihm/ihr dafür einen Einblick in mein Leben gelesen zu haben, ich kann von niemanden wirklich verlangen so etwas zu lesen. Jeder hat sein eigenes Leben zu Leben, warum sollte man sich also um das eines gänzlich Fremden sorgen? Ich weiß auch sehr wohl dass jeder Deutsch begabte Mensch Schmerzen haben wird dies zu Lesen da die Deutsche Rechtschreibung definitiv nicht meine größte Stärke ist, dies liegt zum einem daran dass ich die ersten vier Schuljahre auf einer Internationalen Schule war und dort hauptsächlich die Englische Sprache erlernte und die Deutsche generell „vernachlässigte“. Falls irgendetwas hieran unklar ist gibt es immer die Möglichkeit mich zu kontaktieren. Ich wünsche jedem einen guten Tag und eine weiterhin schönes Leben.
  2. Kinimod

    Kinimod KSF-Team Mitarbeiter

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    Hallo Agresson,

    Deine Geschichte klingt wie die eines typischen 13 - 16 jährigen.

    Man baut scheiße, verliebt sich, es wird sich in einen verliebt usw.

    bis auf einen punkt.

    Du bist in "Depression" verfallen und in Selbsthass.
    Du schreibst das Du die Schuld anerkennst und "Reue" zeigst bzw. zeigen möchtest.

    Wofür? Hast Du jemanden verletzt? Seelisch wie auch körperlich?
    Und wie bereust Du es? Indem Du bestraft wurdest?

    Ich finde es gut das Du Dich aus Deiner depressiven Phase herausarbeiten möchtest. Jedem kann sowas mal passieren und das ist ihm/ oder auch ihr nicht vorzuwerfen.

    Aber ich kann nicht erkennen Was für eine schlimme Schuld Du auch Dich geladen haben sollst.
    Ich denke nicht das Du Dich allzu sehr selbst hassen musst/solltest.

    Gruß

    Kinimod
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  3. Agresson

    Agresson New Member

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    Als erstes möchte ich mich für die Antwort bedanken,

    ich möchte mich hauptsächlich bei besagtem Mädchen entschuldigen da es für mich ganz einfach unter aller Sau war einfach so zu rennen. Ich kann es mir einfach nicht verzeihen mich nicht entschuldigt zu haben/nicht geantwortet zu haben. Ich war ja selber auch in sie Verliebt und muss zugeben es immer noch zu sein, obwohl ich mich nicht mal mehr an ihr Gesicht erinnern kann. Da sie mir nach diesem Ereignis grundsätzlich aus dem Weg ging und nicht einmal mehr Augenkontakt mit mir herstellte gehe ich davon aus dass ich sie auch bis zu einem gewissen Maße verletzt habe. Die Schuld die ich mir aufgeladen habe bzw. die Reue die ich spüre liegt darin nicht geantwortet zu haben, jedoch weiß ich nicht ob ich es schaffen würde mich heute bei ihr zu entschuldigen.

    Im Text habe ich auch erwähnt dass hier nicht wirklich die Rede von Wirklichem "Selbsthass" ist, ich hasste/hasse hauptsächlich den Fakt dass ich keine Antwort geben konnte bzw. das ich keine Antwort mehr geben kann. Es ist eine Aufgabe die ich auch mit noch soviel Anstrengung nicht bewältigen kann.

    Viele Grüße

    Agresson
  4. Kinimod

    Kinimod KSF-Team Mitarbeiter

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    Guten morgen Agresson,

    Ich fürchte Du hast mich nicht verstanden.

    Ja Du hättest besser handeln sollen/können. Aber im ernst Du hast nichts getan was wirklich verachtenswert wäre. Vielleicht ist sie ein wenig verletzt oder auch nur völlig irritiert.
    Aber es gibt keinen Grund so tief zu fallen wie Du es getan hast.

    Vermutlich würde sich alles aufklären wenn Du Dich bei ihr entschuldigst.
    Egal wie schwierig es Dir fällt, bin ich mir sicher das Du Dich danach besser fühlen würdest.
    Und das hat nichts damit zu tun das Du was schlimmes getan hast/hättest, sondern das es Dich belastet und diese Last muss von Deinen Schultern wieder runter.
    Es gibt verschiedene Wege dies zu tun der beste (für Dich) ist eben sich zu entschuldigen.
    Das könntest Du auch per Brief machen (gehen auch elektronische).

    Hier geht es in erster Linie das Du Ihr mitteilst das DU es Dir auch anders vorgestellt hast.

    Gruß

    Kinimod
  5. Agresson

    Agresson New Member

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    Guten Tag Kinimod,

    Wie du bereits gesagt hast ist es gut möglich das sich alles aufklären würde wenn ich mich Entschuldige, jedoch ist genau dies nicht möglich. Im oben geschriebenen Text habe ich erwähnt dass ich nicht einmal mehr ihren Namen, geschweige denn ihre Schule kenne. Die einzige Person die es eventuell noch gewusst hätte wäre meine Schwester gewesen, die sich jedoch auch nicht erinnern konnte. Ich weiß ja nicht einmal mehr ob sie noch in meiner Stadt lebt. Somit weiß ich einfach nicht wie ich herausfinden soll wie sie heißt oder an welche Schule sie geht ( falls sie noch in der selben Stadt ist ).

    Viele Grüße

    Agresson
  6. Kinimod

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    Was ich Dir sagen will.

    Es ist ja schön das Du Dir solche Gedanken machst, weil es zeigt das Dir dieser Mensch nicht egal ist.

    Aber irgendwann solltest Du es dabei belassen.
    Wenn Du nichts mehr tun kannst dann, las es ruhen und belaste Dich damit nicht mehr.
    Sonst wirst Du daran zugrunde gehen.

    Gruß
    Kinimod
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  7. Kinimod

    Kinimod KSF-Team Mitarbeiter

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    Liebe Maya,

    bitte antworte nicht immer auf veraltete Themen. (deswegen schließe ich hier auch wieder):geschlossen:

    und bitte unterlasse es auch immer Links auf Fremde Webseiten zu setzen, ohne Dich vorher mit dem Admin abzusprechen!

    Gruß

    Kinimod für KSF
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